Er gab sich mit gefälschten Dokumenten als Sanitäter aus

Polizei kann verurteilten Flüchtigen (45) im Landkreis Mühldorf überraschen und endlich festnehmen

Landkreis Mühldorf - Nachdem sein Schwindel aufgeflogen ist, wurde ein 45-Jähriger zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. Diese trat er aber nicht an, sondern flüchtete. Die Polizei konnte ihn am 18. Oktober festnehmen:

Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:


Zwischen den Jahren 2014 und 2016 gab sich im Großraum München ein nun 45-jähriger mit gefälschten Dokumenten als Notfallsanitäter aus betätigte sich als solcher im Gesundheitswesen. Der Schwindel flog auf, als ihn sein Arbeitgeber aufforderte, ein Führungszeugnis vorzulegen. Als er dieses ebenfalls fälschte, wurde die Fälschung erkannt und zur Anzeige gebracht. Im Rahmen der bereits Ende 2018 eingeleiteten Ermittlungen wurde das Ausmaß der Betrügereien aufgedeckt.

Der 45-jährige wurde Anfang diesen Jahres für seine Umtriebe durch das zuständige Amtsgericht zu einer rechtskräftigen Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Der Aufforderung zum Haftantritt folgte der Verurteilte nicht, so dass die Zivile Einsatzgruppe Traunstein die weitere Sachbearbeitung übernahm. Der Flüchtige wurde am 18. Oktober im nördlichen Landkreis Mühldorf aufgespürt und an seiner Familienanschrift überrascht. Nach erfolgter Festnahme wurde der Betrüger an die Justizvollzugsanstalt übergeben.

Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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