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Das Landratsamt Mühldorf informiert:

Suche nach Atommüll-Endlager – Online-Fachkonferenz Teilgebiete vom 10. - 12. Juni

Mühldorf a. Inn - Der Beteiligungsprozess an der Suche nach einem Atommüll-Endlager geht einen nächsten Schritt, bei dem wieder die Öffentlichkeit gefragt ist.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Vorträge, Plenumsphasen und Arbeitsgruppen warten auf die Bürgerinnen und Bürger, die sich zur zweiten, digitalen „Fachkonferenz Teilgebiete“ vom 10. bis 12. Juni anmelden. Sie können über den „Zwischenbericht Teilgebiete“ diskutieren, der im September 2020 veröffentlicht wurde.

Im September 2020 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) auch Teilen des Landkreises Mühldorf a. Inn eine grundsätzliche geologische Eignung für die Endlagerung zugesprochen. Mit der Veröffentlichung dieser Teilgebiete begann die gesetzlich vorgesehene Öffentlichkeitsbeteiligung. Kern der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sind drei Fachkonferenzen, die erste fand vom 5. bis 7. Februar 2021 statt.

Landrat Max Heimerl dazu: „Das Landratsamt Mühldorf a. Inn begleitet das Verfahren bereits von Anfang an sehr intensiv. Es ist wichtig, dass sich auch möglichst viele Bürgerinnen und Bürger am weiteren Vorgehen beteiligen und ihre Einwendungen und Anträge vorbringen. Alle Anträge müssen von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) im weiteren Prozess berücksichtigt werden.“

Die aktuell als rein digitale Veranstaltung geplante Konferenz beginnt am Donnerstag, 10. Juni 2021, um 16 Uhr und endet am Samstag, 12. Juni 2021, um 18 Uhr. Die Teilnahme bedarf einer Anmeldung unter www.fachkonferenz-anmeldung.de. Neben Vorträgen und Plenumsphasen stehen Arbeitsgruppen zu fachlichen Fragen im Mittelpunkt.

Alle weiteren Informationen zum Verfahren und einen Überblick über aktuelle und künftige Beteiligungsmöglichkeiten sind auf der zentralen Informationsplattform zur Endlagersuche (www.endlagersuche-infoplattform.de) verfügbar.

Pressemeldung des Landratsamt Mühldorf a. Inn

Rubriklistenbild: © Wolfram Kastl/dpa

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