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FDP-Heimatabgeordnete informiert

MdB Sandra Bubendorfer-Licht: Mittelkürzung in der Migrationsberatung vom Tisch

Mittelkürzung in der Migrationsberatung vom Tisch
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Mittelkürzung in der Migrationsberatung vom Tisch: Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (l.) konnte Caritas-Kreisgeschäftsführerin Alexandra Bohn positive Meldungen aus den Haushaltsberatungen berichten.

Aufatmen bei den sozialen Trägern vor Ort: Eine ursprünglich geplante Kürzung der Bundesmittel für die Migrationsberatung von erwachsenen Zuwanderern (MBE) ist vom Tisch. 

Die Meldung im Wortlaut:

Mühldorf a. Inn - Aus Haushaltsgesprächen sei durchgedrungen, dass die Mittel sogar erhöht werden, berichtete die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht. „Die bewährten Trägerstrukturen und die Integrationsbemühungen sollen erhalten bleiben“, betont die Bundestagsabgeordnete in einem Gespräch mit Caritas-Kreisgeschäftsführerin Alexandra Bohn.
Mit Sorge hatte sich Franziska Münch, Fachdienstleiterin „Soziale Dienste“ und Mitglied der Caritas-Kreisgeschäftsführung, an das liberale Bürgerbüro gewandt. Im ersten Entwurf Ansatz des Bundeshaushalts für 2023 sei ein Betrag von 57,491 Millionen Euro vorgesehen. Im Bundeshaushalt 2022 waren noch 73,983 Mio. für die Migrationsberatung erwachsener Zuwanderer (MBE) eingeplant. Das Innenministerium hat also die Finanzierung um 15 Millionen Euro gesenkt. „Wir haben die Kürzung nicht verstanden“, sagt Franziska Münch.

Die bundesweit rund 1.480 Beratungsstellen für erwachsene Zuwanderer übernehmen laut Sandra Bubendorfer-Licht eine wichtige Aufgabe. „Die Einwanderungszahlen belegen, dass Migration eine Daueraufgabe ist.“ Jede vierte Person in Deutschland habe eine eigene oder familiäre Einwanderungsbiografie. Deshalb sei es zu begrüßen, dass der Ansatz auf 75 Millionen Euro erhöht werden soll. Die Notwendigkeit in die wichtige Aufgabe habe sich in den Haushaltsgesprächen durchgesetzt.

Die Caritas Mühldorf ist laut Franziska Münch mit einer Vollzeitstelle in der Beratung engagiert. Rund 20 Beratungsgespräche werden täglich geführt. Die Gespräche würden sich schwierig gestalten, wenn kein Dolmetscher vorhanden sei, nannte sie als größtes Problem. Die vorhandenen Gelder für Dolmetscher seien zudem knapp. In der Beratungsstelle erhalten die Einwanderer Hilfe beim Stellen von Anträgen oder bei Behördengängen. Besonders gefragt seien Deutschkurse etwa bei Frauen aus der Ukraine. Schwierig sei es, für die Zeit der Kurse eine Kinderbetreuung zu organisieren.

Gesamtgesellschaftlich sei es wünschenswert, dass Menschen in erwerbsfähigem Alter unabhängig von ihrer Herkunft zielgerichtet qualifiziert werden können, damit sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. „Wir brauchen jede Hand.“

„In Zeiten der multiplen Krisen werden die Probleme größer und das Geld knapper“, betont Alexandra Bohn. Die Wohlfahrtsverbände müssen sich den großen Aufgaben der Zukunft stellen und dürfen dabei das Wohl ihrer MitarbeiterInnen nicht aus den Augen verlieren, damit sie trotz der Belastung durch die Corona-Pandemie und der Mehrarbeit infolge des Ukraine-Krieges weiterhin qualitativ hochwertige und engagierte Arbeit leisten können.

Pressemeldung des Abgeordnetenbüro Sandra Bubendorfer-Licht

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