Besuch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Mammutaufgabe Flüchtlings-Integration: Innovative Lösungen gefragt

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Gaben einen Überblick über die Situation im Landkreis: Regina Jordan, Abteilungsleiterin Integration und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (Podium links), Landrat Georg Huber (Podium Mitte), Christine Knoblauch, Zentrale Netzwerkkoordinatorin Asyl Landratsamt (vorne Mitte) sowie Patrick Schuhmann, Bereichsleiter Verbraucherschutz, Kommunales, Öffentliche Sicherheit und Ordnung (Podium rechts).

Mühldorf a. Inn - Für den Landkreis Mühldorf a. Inn und seine 31 Städte, Märkte und Gemeinden ist die Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern eine riesige Aufgabe. Darüber sind sich sowohl die Vertreter des BAMF als auch die Fachleute von Landratsamt, Arbeitsagentur und Jobcenter einig.

Sie alle waren zusammengekommen, um in Zukunft Verfahren wie Dienstleistungen und damit die ganze Integrationsarbeit in den Kommunen und Landkreisen besser leisten zu können. Auf Initiative von Landrat Georg Huber suchte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Dialog mit verschiedene Experten des Landratsamtes, der Bundesagentur für Arbeit und des Mühldorfer Jobcenters. 

Einblick in die praktischen Probleme

„Der Dialog auf Augenhöhe war für alle Beteiligten wichtig und hat für das Bundesamt hautnah steuerungsrelevante Einblicke in die täglichen Herausforderungen der Integrationsarbeit auf kommunaler Ebene ermöglicht“, betont Regina Jordan, Abteilungsleiterin Integration und Gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Schnell wurde deutlich, dass es in vielen Bereichen noch dringenden Handlungs- und Optimierungsbedarf gibt, zum Beispiel im Hinblick auf Integrationsangebote und Kinderbetreuung vor Ort, Datenaustausch sowie Familiennachzug und Wohnraummangel. Schließlich sei eine effektivere Abstimmung zwischen allen Akteuren und Ebenen notwendig.

Es geht nur gemeinsam und auf neuen Wegen

„Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass wir die Integration der Flüchtlinge gemeinsam schaffen. In der Asylsozialarbeit brauchen wir alle: Bundesagentur für Arbeit, BAMF, Jobcenter, Sozialministerium, Wirtschaftsverbände, Bildungsakteure, Städte, Märkte, Gemeinden und Ehrenamtliche, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Frieden nachhaltig sichern zu können“, erklärt Landrat Georg Huber.

Dafür braucht es mutige Entscheidungen und die Bereitschaft aller, um neue Wege gehen und um innovative Lösungen finden zu können. Landrat Georg Huber verband seinen Dank an die Vertreter des BAMF mit der Hoffnung, dass dies der Auftakt für weitere konstruktive Dialoge und gemeinsame nächste Schritte auf dem langen Weg hin zu einem erfolgreichen Integrationsmanagement vor Ort sei.

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf am Inn

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