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Versammlung des Volksbundes

Gemeinsam für den Frieden – Kriegsgräbersammlung im Landkreis Mühldorf a. Inn

Die geehrten Mitglieder mit dem Geschäftsführer des Volksbundes Benedikt Klima und Landrat Max Heimerl.
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Die geehrten Mitglieder mit dem Geschäftsführer des Volksbundes Benedikt Klima und Landrat Max Heimerl.

Die landesweite Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. findet bayernweit von Freitag, 14. Oktober bis einschließlich Dienstag, 1. November (Kernzeitraum) statt. 

Die Meldung im Wortlaut:

Landkreis Mühldorf a. Inn - Im Rahmen der Kreisversammlung des Volksbundes im Landkreis Mühldorf a. Inn am 12.Oktober hat der Kreisvorsitzende Landrat Max Heimerl an die Vertreter der Krieger-, Soldaten und Reservistenvereine bittend appelliert, den Volksbund auch heuer bei seinen humanitären Aufgaben aktiv und nachhaltig zu unterstützen.

Bei der Kreisveranstaltung wurden auch ehrenamtliche Mitglieder für ihr langjähriges Wirken und ihre Verdienste ausgezeichnet.

„Sie bewahren mit ihrem Engagement nicht nur ideell das Andenken an die Millionen Menschen, die in den vergangenen Kriegen umgekommen sind, sondern bringen sich schon eine sehr lange Zeit aktiv in die Erinnerungs- und Gedenkarbeit des Volksbundes ein. Damit leisten Sie auch einen unschätzbaren Beitrag für die Friedensarbeit.“, sagte Landrat Max Heimerl.

Der Volksbund engagiert sich, neben seiner Verpflichtung den Kriegstoten eine würdige Ruhestätte zu schaffen und zu erhalten, auch intensiv für die Friedensarbeit, die gerade in der heutigen Zeit eine bedeutende Rolle miteinimmt.

Die Friedensarbeit des Volksbundes wird nur zu ungefähr einem Drittel durch die öffentliche Hand finanziert und daher ist der Volksbund auf Spenden angewiesen.

Der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Oberbayern Benedikt Klima dankte den anwesenden Sammlern für ihr außerordentliches Engagement und ihr sehr gutes Ergebnis. „Im nunmehr dritten Jahr der Pandemie und angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Krieges stehen wir als gemeinnützige, zu über 60 Prozent auf Spenden angewiesene Organisation erneut vor besonderen Herausforderungen. Dies gilt vor allem für die vom Ehrenamt getragene Haus-, Straßen- und Friedhofssammlung“, so Bezirksgeschäftsführer Benedikt Klima.

Krieg und Frieden, diese Worte haben seit dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands am 24. Februar auf die Ukraine ein ganz anderes Gewicht bekommen. 77 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es eine tiefgreifende Erschütterung der europäischen Friedensordnung. Tausende von Toten und Verwundeten sind zu beklagen, zerstörte Städte, Millionen Menschen auf der Flucht.

Der Volksbund wurde 1919 durch Heimkehrer, Witwen und Hinterbliebene ins Leben gerufen und ist damit eine der ersten Bürgerinitiativen in Deutschland. Derzeit pflegt die Organisation in 46 Ländern auf 832 Kriegsgräberstätten die Gräber von über 2,8 Millionen Toten beider Weltkriege. Seit 1989 wurden fast eine Million Kriegstote in Ost-, Mittel- und Südosteuropa geborgen, viele von ihnen konnten identifiziert und die Angehörigen benachrichtigt werden. Parallel dazu wird die Gräberdatenbank auf volksbund.de ständig erweitert und umfasst aktuell 4,837 Mio. Verlustmeldungen. Jeder Name steht für ein Kriegsschicksal - und damit auch für ein schmerzhaftes Familienschicksal.

Pressemeldung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V

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