Schulen sollen Bedarf an Ernährungs-Coaches anmelden

Bessere Schulverpflegung für alle - Ernährungs-Coaches helfen

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Das Coaching-Team Oberbayern Ost: Kristin Mayr, Dr. Claudia Osterkamp-Baerens, Brigitte Hepting und Doris Bernhofer (v.l.n.r.).

Mühldorf - Egal ob Mittagessen oder Pausenverkauf: Die Verpflegung an Schulen sorgt immer wieder für Diskussionen. Die Eltern wollen sie möglichst gesund, die Schüler möglichst lecker.

Doch dies muss kein Widerspruch bleiben. Die Lösung dieses Problems können sich die Schulen zusammen mit sogenannten Ernährungs-Coaches für ihre individuelle Situation erarbeiten. Schulen, die sich diese Unterstützung sichern wollen, müssen sich allerdings jetzt ein wenig beeilen. Bis zum 11. April 2016 haben sie noch die einmalige Chance, sich für ein kostenloses Coaching anzumelden. 

Das Ministerium muss den Bedarf erfahren

Wie das geht, skizziert Kristin Mayr, die Leiterin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Oberbayern Ost, auf ihrer Internetseite. „Mir ist wichtig, dass sich alle Schulen, die sich für ihre Verpflegung Unterstützung wünschen, auch wirklich bewerben“, erklärt Mayr, „Denn nur so erfährt das Bayerische Ernährungsministerium den Bedarf.“ Es sponsert das Honorar für die Schulverpflegungs-Coaches.

„Auch wenn Sie sich erst in ein paar Jahren einen Coach wünschen, füllen Sie bitte schon heute den Online-Erfassungsbogen aus.“ Die Vernetzungsstellenleiterin meldet sich dann bei allen Bewerbern und kann deren Bedürfnisse erfassen. Wenn eine Schule bereits im kommenden Schuljahr dabei sein möchte, muss sie auch den zweiten Teil der Bewerbung rechtzeitig abgeben.

Fehlende Unterschriften können nachgereicht werden

Dabei handelt es sich um ein Bewerbungsanschreiben, das die Schulleitung mit ihrem Verpflegungsbeauftragten verfasst und zusätzlich vom Essensanbieter und Sachaufwandsträger unterschreiben lässt. „Es ist wichtig, dass die mit im Boot sind, sonst funktioniert das Projekt nicht“, erläutert Mayr. Dieses Bewerbungsanschreiben muss per Post spätestens am 11. April bei ihr eingehen, der Eingangsstempel zählt.

Daher rät die Verpflegungsexpertin den Schulen, das Schreiben schon jetzt abzusenden. „Dann melde ich mich, um die fehlenden Unterschriften nachzufordern.“ Die Vernetzungsstellenleiterin steht bis 7. April unter Kristin.Mayr@aelf-eb.bayern.de für Rückfragen zur Verfügung.

Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg

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