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Bildung in Fakten 

6. Bildungskonferenz im Landkreis Mühldorf a. Inn erstmals digital

Landrat Max Heimerl sprach ein Grußwort und verfolgte mit großem Interesse die digitale Bildungskonferenz.
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Landrat Max Heimerl sprach ein Grußwort und verfolgte mit großem Interesse die digitale Bildungskonferenz.

Landkreis Mühldorf a. Inn - Die sechste Bildungskonferenz der Stabsstelle Lernen vor Ort im Landkreis Mühldorf mit dem Titel „Bildung trotz(t) Corona – Aus Krisen erwachsen Chancen?!“ fand zum ersten Mal digital statt und war ein voller Erfolg: 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die sechste Bildungskonferenz der Stabsstelle Lernen vor Ort im Landkreis Mühldorf mit dem Titel „Bildung trotz(t) Corona – Aus Krisen erwachsen Chancen?!“ fand zum ersten Mal digital statt und war ein voller Erfolg: Knapp hundert Teilnehmer/Innen aus allen Bildungsbereichen und -einrichtungen, der Regierung von Oberbayern, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter nahmen an dem breit aufgestellten Programm mit Impulsvorträgen und Workshops teil. „Wir konnten sowohl Referentinnen und Referenten vor Ort gewinnen, als auch Experten außerhalb des Landkreises hinzuziehen und alle für das digitale Format begeistern“, so Dr. Carolin Jürgens, Stabsstellenleitung Lernen vor Ort. „Mit der Umsetzung über eine eigene Konferenzplattform sind wir sehr zufrieden.“

Landrat Max Heimerl betonte in seinem Grußwort die Bedeutung dieser Veranstaltung aktuell für den Austausch im Bildungsbereich, denn die Corona-Pandemie beeinflusst gerade diesen massiv. Er sieht aber auch Chancen in den aktuellen Entwicklungen: „Den Untertitel ´aus Krisen erwachsen Chancen?!` würde ich persönlich mit einem Ausrufezeichen versehen. Alle Bildungsakteure haben gezeigt, wie wir die Herausforderungen gemeinsam anpacken können und solidarisch bewältigen. Das hat eine enorme Entwicklung angestoßen, die sicher auch weit nach Corona hinaus noch ihre Auswirkungen haben wird – meines Erachtens zum Positiven.“

Ein wichtiger Programmpunkt war der Impulsvortrag von Dr. Mona Granato vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Sie sprach in ihrem Vortrag „Warum Berufe (nicht) gewählt werden und Betriebe & Jugendliche weniger zusammenfinden“ die Logiken der Berufswahl an und stellte in diesem Zusammenhang Ergebnisse aus dem BIBB-Forschungsprojekt „Bildungsorientierungen von Jugendlichen“ dar. Durch Dr. Carolin Jürgens, Stabsstellenleitung Lernen vor Ort, und Christiane Deinlein, Team Bildungsmonitoring & Datenmanagement, wurde der 3. Allgemeine Bildungsbericht des Landkreises Mühldorf a. Inn anschließend vorgestellt. Der Bildungsbericht wurde Ende 2020 veröffentlicht und enthält Datenmaterial zu allen Bildungsbereichen mit dem Schwerpunkt auf Berufliche Bildung & Studium inkl. des Übergangs Schule-Beruf. Auch wurde erstmalig ein Querschnittsthema im Bildungsbericht behandelt - das Thema Migration/Integration.

Abschließend stellte Michael Steingasser vom Amt für Jugend und Familie den Gästen die Jugendberufsagentur des Landkreises als Beispiel aus der Praxis vor.

Nach so vielen Informationen gab es zum Netzwerken virtuelle Tische, um mit den anderen Teilnehmern der Bildungskonferenz in Kleingruppen in den digitalen Austausch zu treten.

Die sieben Workshops waren heterogen besetzt, um möglichst verschiedene Perspektiven der Zuhörer/Innen einbringen zu können und die Ergebnisse des Bildungsberichts unter den lokalen Gegebenheiten und den Anforderungen durch Corona zu diskutieren. Mit einem Dank an die Referent/Innen und Gäste endete diese besondere Bildungskonferenz. Wer sich für das Datenmaterial interessiert, kann den Bildungsbericht unter dem Link:

https://www.lra-mue.de/regionalentwicklung/bildung/bildungsmonitoring-datenmanagement/bildungsberichte.html abrufen.

Den Institutionen und Fachkräften im Landkreis kann auf Wunsch auch eine gedruckte Version zur Verfügung gestellt werden. Bei Interesse oder Fragen steht Christiane Deinlein unter Tel: 08631/699-549 zur Verfügung.

Pressemeldung des Landratsamt Mühldorf a. Inn

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