Auf Einladung von Max Heimerl

Bekenntnis zu Hochschulstandorten: Wissenschaftsminister Bernd Sibler zu Gast in Mühldorf

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Wissenschaftsminister Bernd Sibler (re.) zu Gast in Mühldorf.

Mühldorf - Wissenschaftsminister Bernd Sibler hat auf Einladung von Landratskandidat Max Heimerl im Inncafe in Mühldorf a. Inn ein klares Bekenntnis für den Ausbau der beiden Hochschulstandorte Mühldorf und Waldkraiburg abgegeben. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Er stellte noch einmal klar, dass auch weiterhin geplant sei, Lehre in Mühldorf und Forschung in Waldkraiburg auf- bzw. auszubauen. Mühldorf habe sich mit den sozial- und geisteswissenschaftlichen Schwerpunkten überdurchschnittlich gut entwickelt und sei zwischenzeitlich bereits bei ca. 500 Studierenden angekommen, so Sibler. Mittelfristig sollen dort 800 bis 1000 Studierende wissenschaftlich ausgebildet werden. 

In Waldkraiburg sei ein Forschungsstandort für biobasierte Materialien geplant, der durch die zusätzlichen Mittel und Stellen aus der High-Tech-Agenda von Ministerpräsident Markus Söder jetzt tatkräftig angepackt werden könne. Sibler stellte noch einmal klar, dass die Angabe der 42 Studienplätze für Waldkraiburg eine Rechengröße sei, die die Verteilung der neu zur Verfügung gestellten Mittel auf die einzelnen Hochschulstandorte ausdrücken solle und für Waldkraiburg in Professoren- und Mitarbeiterstellen umgemünzt werde. 


Landratskandidat Max Heimerl dankte Sibler für die Unterstützung des Landkreises durch den Freistaat und betonte, dass der Forschungsstandort in Waldkraiburg gerade für die Unternehmen in der Region große Zukunftsperspektiven bieten könne. „Wir investieren gemeinsam mit dem Freistaat in umweltschonende Technologien der Zukunft“, sagte Heimerl. Er äußerte Verständnis dafür, dass auch die Kommunen über die räumliche Unterbringung ihren Anteil an der Finanzierung der Regionalisierungsstrategie leisten müssten, betonte aber, dass eine künftige Ausweitung und positive Entwicklung dieser Standorte nicht an den finanziellen Möglichkeiten der Kommunen scheitern dürfe. Minister Sibler sagte daraufhin zu, dass ein zukunftsfähiges Konzept in einer Region vom Freistaat immer wohlwollend geprüft werde. 

Sibler und Heimerl dankten insbesondere dem heimischen Landtagsangeordneten Dr. Marcel Huber und Landrat Georg Huber für ihren beharrlichen Einsatz für die Ansiedelung und den Ausbau im Landkreis als Außenstelle der TH Rosenheim. Gerade der Standort in Mühldorf habe in den vergangenen Jahren „einen Traumstart“ hingelegt, resümierte Minister Sibler.

Pressemeldung von Max Heimerl

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