Medizinische Versorgung im Landkreis Mühldorf

"Wohnortnahe Versorgungslücken" bei Hausärzten

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Landkreis Mühldorf - Noch ist die medizinische Versorgung in den Gemeinden gut - Handlungsbedarf besteht trotzdem: 

38 bayerische Landkreise sind Teil der "Gesundheitsregionplus". Der Landkreis Mühldorf hat im Zuge dessen ein Gesundheitsforum gegründet, um die medizinische Versorgung der Menschen aufzubauen und dauerhaft sicherzustellen, so Landrat Georg Huber.Insbesondere die flächendeckende hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt der Arbeit des Forums.  

Aktuell sei es in der Versorgung über Hausärzte, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Bereichen, "fünf nach zwölf", so Dr. Wolfgang Richter, ärztlicher Direktor der Kreiskliniken, und Gabriele Dostal, Prokuristin der Firma „Dostal & Partner“ in ihrer Bestands- und Bedarfsanalyse. 92 Hausärzte arbeiten in 15 von 31 Gemeinden. Diese Quote ist sogar immer noch gut. 

Problematische Nachwuchsfrage

Das Problem ist, dass rund 25 Prozent der Mediziner im Rentenalter jedoch immer noch aktiv seien. Für junge Mediziner scheint eine Karriere als Hausarzt weniger attraktiv. Dies könnte jedoch beispielsweise durch ein Angestelltenverhältnis in einem Medizinischen Nahversorgungszentrum behoben werden. 

Zusätzlich gibt es noch "wohnortnahe Versorgunslücken", die durch Mediziner aus anderen Gemeinden und den größeren Städten abgefangen werden. Die Patienten müssen also oftmals längere Fahrten auf sich nehmen. 

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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