"Gehört bei uns in Bayern zum Kulturgut!"

Landkreis Mühldorf weiter ein Schafkopf-Paradies

Landkreis Mühldorf - Die Klagen werden größer. Offenbar gibt es in Bayern immer weniger Wirtshäuser, die Kartlern das Schafkopfen in ihren Räumlichkeiten erlauben würden.

Doch trifft das auch für den Landkreis Mühldorf zu? Dieser Frage ist der Mühldorfer Anzeiger in seiner Freitagsausgabe nachgegangen, nachdem ein Ehrenvorsitzender des Ersten Schafkopfverbandes München öffentlich geklagt hatte, dass es in der Landeshauptstadt nur noch wenige Gaststätten gebe, wo das Kartenspielen erlaubt sei.

"Bei uns kommen die Kartler regelmäßig zusammen und passen sich in der Lautstärke des Restaurants auch an. Bisher hat sich noch niemand daran gestört", sagt Restaurant-Chef Wolfgang Enzinger von der "Bastei" in Mühldorf. Dieser Meinung sind fast alle befragten Wirte im Landkreis Mühldorf. In vielen Wirtschaften gibt es sogar regelmäßige Schafkopfrunden. 

Lediglich einer lehnt das Schafkopfen in seinen Räumlichkeiten ab. "Es würde nicht zu unserem Restaurant passen, wo sich die Gäste treffen, um gut und fein – und leise – zu speisen", so Inhaber Marc Vermetten vom Feinschmeckerrestaurant Hardthaus in Kraiburg.

Wirtesprecher Holger Nagl fasste gegenüber der Zeitung zusammen: "Schafkopf gehört bei uns in Bayern zum Kulturgut!"

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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