Streitthema Isentalautobahn

Stephan Mayer möchte zeitliche Befristung für Tempolimit auf der A94

Landkreis Mühldorf - Der geplante Modellversuch eines Tempolimits für die Isentalautobahn soll zeitlich befristet werden. Das fordert jedenfalls Stephan Mayer, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Altötting - Mühldorf am Inn.

Die Isentalautobahn sorgt auch nach ihrer Fertigstellung für Zündstoff. Die Bayerische Staatsregierung hat - zur Freude der Anwohner - zum 1. Februar 2020 ein Tempolimit von 120 km/h zwischen Heldenstein und Pastetten beschlossen. Kritiker sehen diese Entscheidung als "Schnellschuss" und "billigste Lösung für den Freistaat Bayern".


Stephan Mayer, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Altötting - Mühldorf am Inn, möchte eine zeitliche Befristung des Modellversuchs für das Tempolimit auf der A94:


Staatssekretär und Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer setzt sich beim bayerischen Innenminister Joachim Herrmann dafür ein, dass der geplante Modellversuch eines Tempolimits auf dem neuen Teilstück der A94 zeitlich befristet wird und spätestens nach sechs Monaten automatisch ausläuft. Er soll örtlich begrenzt in einem von Lärm hauptbetroffenen Teilstück durchgeführt werden.

In dieser Zeit soll überprüft werden, ob die Betreibergesellschaft die vereinbarte Qualität des Asphalts aufgebracht hat. Ebenso soll festgestellt werden, ob der aktive Lärmschutz den Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses entspricht.

Stephan Mayer: “Ich will die Frage ein für alle Mal klären, ob der Planfeststellungsbeschluss den Vorgaben gemäß umgesetzt wurde. Ich will dafür sorgen, dass der Lärmschutz für die Bürger/innen durch wirksame Maßnahmen auf der Gesamtstrecke dauerhaft und nachhaltig verbessert wird.“

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