Mehr Geld für Fachhochschulen im ländlichen Raum 

Knoblauch fordert fünf Millionen Euro im Ersten Schritt

Landkreis Mühldorf – Der Abgeordnete Günther Knoblauch (SPD) hat in die laufenden Haushaltsberatungen im Landtag einen Antrag eingebracht, in dem er eine bessere finanzielle Ausstattung von dezentralen Studienangebote fordert.

Konkret möchte er in einem ersten Schritt fünf Millionen Euro mehr als Entlastung der Standortkommunen – langfristig soll die Finanzierung in vollem Umfang über den Staatshaushalt erfolgen. Die CSU lehnte den Antrag ab.

Bei dezentralen Standorten müssen derzeit die Standortkommunen die Kosten für den Bau, die Einrichtung und für die laufenden Betriebskosten erbringen. Bei den Kernorten der Fachhochschulen trägt die Kosten weitgehend der Freistaat. Art. 138 der bayerischen Verfassung sagt jedoch aus: Bau und Verwaltung von Hochschulen sind Aufgabe des Staates.

„Deshalb fordere ich seit längerem eine Gleichbehandlung von zentralen und dezentralen Standorten.“, erklärt der Haushaltspolitiker Günther Knoblauch seine Initiative und ergänzt: „Obwohl das letztes Jahr von der CSU noch gänzlich abgelehnt und abgetan wurde, habe ich weitergekämpft und immer wieder auf den Missstand aufmerksam gemacht. Mit Erfolg: Auf mein Schreiben an den Ministerpräsidenten hat der Freistaat dann doch 5,1 Millionen Euro für den Campus in Burghausen vorgesehen.

Das begrüße ich außerordentlich und bin froh, dass ich trotz Widerstand und Ablehnung nicht locker gelassen habe. Aber es müssen weitere Gelder an die Kommunen und in unsere Region fließen, um sie zu entlasten – für den Campus Burghausen liegen die Kosten bei insgesamt 15 Millionen Euro und für die Hochschule Mühldorf bei 12 Millionen Euro. Die Ablehnung des Antrags durch die CSU heißt für mich jetzt: Weitermachen, ein langer Atem lohnt sich!“

Pressemitteilung des Abgeordnetenbüros Günther Knoblauch, MdL

Rubriklistenbild: © dpa

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