Das Ziel: 500 Kilometer

Klimaschutzmanager des Landkreises beteiligt sich beim Stadtradeln

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Landkreis Mühldorf am Inn - Er geht mit gutem Beispiel voran: Christoph Mayerhofer, Klimaschutzmanager am Landratsamt Mühldorf a. Inn, beteiligt sich an der Aktion Stadtradeln 2018.

Sein Vorsatz: Er möchte im Aktionszeitraum mindestens dreimal pro Woche mit dem Fahrrad von der Arbeit nach Hause fahren. Das sind vom Büro in Mühldorf bis zur Haustür nach Julbach 38 Kilometer – hauptsächlich am Inn-Radweg entlang. Darüber hinaus möchte der 32-Jährige auch privat möglichst viele Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen. Sein persönliches Ziel ist es, insgesamt 500 Kilometer für die Aktion in die Pedale zu treten.

Werden dieses Jahr die 60.000 Kilometer geknackt?

Das Projekt Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnis und wird seit 2008 deutschlandweit durchgeführt. Im Landkreis Mühldorf findet die Aktion Stadtradeln heuer zum dritten Mal in Folge statt. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger, die im Landkreis Mühldorf a. Inn wohnen, arbeiten einem Verein angehören oder eine Schule besuchen - entweder einem Team beitreten oder ein Team mit mindestens zwei Personen gründen. Während der drei Wochen vom 30. Juni bis 20. Juli werden möglichst viele Fahrradkilometer, egal ob beruflich oder privat, gesammelt und direkt über eine App oder den online Radelkalender unter https://www.stadtradeln.de/landkreis-muehldorf/ eingetragen. Die gesammelten Kilometer werden unmittelbar in der Menge der eingesparten CO 2 -Emissionen dargestellt. Auf diese Weise wird der direkte Beitrag zum Klimaschutz deutlich. Radelnde ohne Internetzugang können bei der lokalen Stadtradeln-Koordination im Landkreisamt unter 08631/699-721 die Kilometer melden.

Mit der Meldeplattform RADar! können gleichzeitig Schwachstellen oder gefährliche Abschnitte im Radwegenetz automatisch Kommune gemeldet werden. Am Ande der Stadtradeln-Aktion werden diese Informationen dann an die jeweilige Kommune weitergeben. Dadurch bekommen die Kommunen praktische Rückmeldungen zum Zustand der Infrastruktur und können Maßnahmen zur Verbesserung einleiten. Darüber hinaus geht es auch einfach nur darum, Spaß zu haben und zu testen, wie es ist, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag zu nutzen.

Raus aus dem Büro und rauf auf das Fahrrad

Für Christoph Mayerhofer, der auch privat gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist die Aktion eine tolle Gelegenheit, das „radeln“ wieder mehr ins Bewusstsein zu rufen. „Der Reiz für mich persönlich liegt darin, dass ich mich nach einem Tag im Büro draußen an der frischen Luft sportlich betätigen kann, dabei von A nach B komme und das völlig CO 2 frei“, beschreibt er seine Motivation, sich an der Aktion zu beteiligen. Als Teamkapitän möchte er auch seine Kollegen im Amt durch die eine oder andere Aktion zu mehr Radfahren bewegen.

2017 wurden im Landkreis Mühldorf a. Inn fast 60.000 Kilometer geradelt. Ziel ist natürlich, diese Marke heuer nochmal zu knacken. Christoph Mayerhofer möchte seinen Beitrag dazu jedenfalls leisten – übrigens über die Aktion hinaus. Auch nach den drei Wochen möchte er weiterhin regelmäßig mit dem Fahrrad nach Hause fahren und so etwas für sich und für die Umwelt tun.

Pressemitteilung des Landratsamtes Mühldorf am Inn

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