12 Monate Abwechslung

Bundesfreiwilligendienst in der DLRG

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Die DLRG bietet Spaß und Abwechslung sowie eine sehr gute Ausbildung, so Felix Fendt, Leiter Ausbildung (rechts)

Landkreis Mühldorf am Inn - Bereits seit 2015 beschäftigt der DLRG Kreisverband Mühldorf bis zu zwei Bundesfreiwilligendienstleistende zur Unterstützung des Schulschwimmens im Landkreis Mühldorf.

Jetzt ist aber ungewiss, ob das Erfolgsmodell der Kooperation zwischen DLRG, Staatlichem Schulamt, AOK und Berufsbildungswerk Waldwinkel auch im vierten Jahr fortgesetzt werden kann. Ralf Waidmann, Vorsitzender im DLRG-Kreisverband schlägt Alarm: „Das Problem: bisher gingen kaum Bewerbungen ein, der oder die Richtige für das Bufdi-Jahr 2018/19 war leider noch nicht dabei.“ Dabei ist die Tätigkeit in der DLRG richtig spannend und abwechslungsreich. Tanya Speckbacher, frühere BFD-Leistende und immer noch aktives DLRG-Mitglied berichtet: „An Schultagen von Oktober bis Mai ist man mit dem Schulschwimmen im Hallenbad Waldwinkel beschäftigt. Gemeinsam mit den Lehrern organisieren wir die Schwimmstunde so, dass kein Schüler draußen sitzen bleibt, sondern jeder aktiv beim Schwimmen ist.“

Spannend und abwechslungsreich

Aber das ist nicht der einzige Tätigkeitsbereich. „Zusätzlich unterstützen wir unseren Verein. Ich war immer gerne bei den Schwimmtrainings und Kinderschwimmkursen von unserem DLRG-Team. Im Sommer übernehmen wir Verantwortung im Wachdienst im Waldbad Waldkraiburg und dürfen auch für zwei bis drei Wochen an Nord- oder Ostsee. Aber auch bei Sanitätsdiensten, Zeltlager, Bootsübungen und den vielen anderen Aktivitäten der DLRG können wir aufgrund unser Ausbildung mitwirken.“

Schulschwimmen im Hallenbad Waldwinkel

Vanessa Nagler, ebenfalls frühere BFD-Leistende ergänzt: „Es macht sehr viel Spaß, Teil eines so jungen und engagierten Teams zu sein. Langweilig wird es nie. Und man wird nicht ins kalte Wasser geworfen – ein Ansprechpartner steht immer zur Verfügung.“ Bezahlt werden Bundesfreiwilligendienstleistende im DLRG Kreisverband Mühldorf mit dem Höchstsatz von 390 Euro pro Monat. Reisekosten zu Lehrgängen oder zum zweiwöchigen Rettungswachdienst an Nord- oder Ostsee werden selbstverständlich ebenfalls übernommen. „12 Monate dauert der Dienst bei uns in der Regel, mit Beginn Anfang oder Mitte September.“, so Waidmann. „Aber wir sind flexibel“. Die Kosten für den BFD übernehmen die am Schulschwimmen beteiligten Gemeinden, die AOK Bayern mit der Aktion „Sichere Schwimmer“ und die DLRG.

Wer kann Bufdi werden?

Alle jungen Menschen, die Spaß am Wasser und der Arbeit mit Kindern haben. Volljährigkeit, ein Führerschein sowie ein einwandfreies erweitertes Führungszeugnis sind ein Muss, auch Schwimmen sollten Bewerber können. „Das gesamte Wissen rund um die DLRG und Schwimmausbildung bekommen die Bufdis durch unsere eigenen Ausbilder sowie durch Lehrgänge an der Landes- und Bundesschule der DLRG in hoher Qualität vermittelt“, so DLRG-Ausbilder Felix Fendt.

Rein ins Wasser mit der DLRG

Wer Fragen hat oder sich bewerben will, kann sich bei dem Vorsitzenden Ralf Waidmann unter 0151 / 4313 1565 oder info@muehldorf.dlrg.de melden. Alle Informationen zum Dienst in der DLRG, Erfahrungsberichte früherer Freiwilliger sowie die Möglichkeit zur Online-Bewerbung gibt’s auf www.muehldorf.dlrg.de

Pressemitteilung des DLRG Kreisverband Mühldorf 

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