Pressemitteilung der Mühldorfer Grünen

Bayrische Spitzenkandidatin Henrike Hahn - Ich kämpfe für ein ökologisches und soziales Europa

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Europakandidatin Henrike Hahn am grünen Infostand

Mühldorf - Am vergangenen Mittwoch war Henrike Hahn, die bayrische Spitzenkandidatin für die Europawahl am 26. Mai, bei strahlendem Sonnenschein zu Gast bei den Mühldorfer Grünen.

Im Gespräch mit Besuchern und Besucherinnen des Grünen Marktes auf dem Mühldorfer Stadtplatz wurde deutlich, dass die Europawahl auch die Gemüter im ländlichen Raum beschäftigt. Die Sorgen und Themen sind vertraut: Soziales Ungleichgewicht, Klimawandel, Verlust von Artenvielfalt, Krise im Gesundheitssystem, Mangel an Lehrpersonal und schlechter öffentlicher Nahverkehr. Ein Bauer im Ruhestand kritisierte die bisherige Agrarförderung zu Lasten der Natur und der kleinbäuerlichen Strukturen. Ein Lehrer beklagte die verfehlte Verkehrsplanung, die den PendlerInnen im Landkreis Mühldorf die Fahrt zu ihren Arbeitsplätzen im Großraum München erschwert:


Europakandidatin Henrike Hahn im Gespräch mit einer Bürgerin

“Von der A94 hat hier niemand was. Seit 40 Jahren warten wir auf den zweigleisigen Bahnausbau.“ Henrike Hahn dazu: "Bayern liegt im Herzen Europas. Wir Grüne kämpfen europaweit für eine Verkehrswende, für eine funktionierende umweltfreundliche Mobilität in der Stadt und auf dem Land. Und wir kämpfen für ein ökologisches und soziales Europa. Die bisherige EU-Agrarförderung fördert die Industrialisierung der Landwirtschaft, setzt giftige Pestizide ein und verursacht Höfesterben. Wir wollen eine Kehrtwende zu einer ökologisch orientierten Agrarpolitik, die LandwirtInnen ermöglicht, ihren Hof zu halten und ihre Familie ordentlich zu ernähren - statt der Lebensmittelindustrie in die Hände zu spielen.

Die europaweiten Agrarwende ist wichtig für echten Artenschutz. Denn der dramatische Artenschwund in Bayern ist auch europaweit zu beobachten. Dies ist ein klares Beispiel dafür, wie wichtig grenzüberschreitender Umweltschutz und gemeinsames nachhaltiges Wirtschaften ist. Damit können wir viel für unser Klima tun. Wir müssen schnell handeln, denn wir haben keinen Planeten B."

Pressemitteilung Bündnis 90/DIE GRÜNEN KV Mühldorf

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