Falschmeldungen entlarven

Europa Union: Unterrichtsmaterialien gegen fake news

Die Logos der Social-Media-Plattformen und Messenger-Dienste WhatsApp (l-r), Twitter, TikTok, Microsoft Teams, Clubhouse, Facebook, Instagram, Slack und Telegramm sind auf einem iPhone 12 Pro Max zu sehen.
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Als Fake News werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten bezeichnet, die sich auch in sozialen Medien verbreiten.

Landkreis - Nicht zuletzt Corona hat gezeigt, wie rasant sich Falschmeldungen im Internet verbreiten können.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Wie der Kreisverband der Europa Union Mühldorf mitteilt, hat die Europäische Kommission Unterrichtsmaterialen in allen EU-Sprachen für Lehrkräfte der Sekundarstufe vorgestellt, die Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 bis 18 Jahren helfen sollen, Desinformationen (fake news) zu erkennen. Die Lehrmaterialien sollen das Bewusstsein für Desinformation und die damit verbundenen Gefahren schärfen und erklären, wie man sich davor schützen kann. Anhand von Beispielen aus der Praxis lässt sich erkunden, wie Fakten und Fiktion im Internet zu unterscheiden sind.

Kreisvorsitzender Walter Göbl: „Desinformationen sind und bleiben eine Bedrohung für unsere demokratischen Gesellschaften. Gerade Corona zeigt, wie rasant sich Falschmeldungen und Halbwahrheiten im Internet verbreiten.“

Anhand der Materialsammlung (Toolkit) können Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe lernen, zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden, wenn sie im Internet unterwegs sind. Zu den Unterrichtsmaterialien gehören eine anpassbare PowerPoint-Präsentation und eine erläuternde Broschüre, die Unterrichtspläne vorschlägt.

Das Toolkit ist frei zugänglich und kann von jeder Bildungseinrichtung kostenlos genutzt werden. Die Hauptzielgruppe sind zwar Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren, das Material kann aber auch auf alle anderen Altersgruppen zugeschnitten werden.

Pressemitteilung Europa Union Kreisverband Mühldorf

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