Grünen-Landratskandidatin Cathrin Henke im Interview

"Unser Ziel ist es, Max Heimerl in die Stichwahl zu bringen!"

Grünen-Landratskandidatin im Kreis Mühldorf am Inn, Cathrin Henke.

Landkreis Mühldorf am Inn - Grünen-Landratskandidatin Cathrin Henke berichtet im Interview mit innsalzach24.de über ihre Motivation und Pläne:

Cathrin Henke war bereits 2008 und 2014 Landrats-Kandidatin der Grünen bei den Kommunalwahlen. Dabei konnte sie sich von 2008 neun auf 2014 schon 14 Prozent der Stimmen verbessern. Neben Henke treten noch fünf weitere Kandidaten von CSU, SPD, AfD, UWG/WGW und FDP an. "Unser Ziel ist es, CSU-Kandidat Max Heimerl in die Stichwahl zu bringen", erklärt Henke gegenüber innsalzach24.de. "Die Chancen dafür sehen wir als gut an. 2014 war nur UWG-Kandidat Peter Huber mit 20 Prozent stärker. Allerdings bin ich mir sicher, dass ich heuer mit den besseren Konzepten und Lösungen für aktuelle Probleme antrete."


Sie sähe ihre Partei derzeit im Aufwind. "Auch im Landkreis Mühldorf, besonders im Haager Land, gründen wir derzeit überall neue Ortsverbände und können auch bei Gemeinderatswahlen Listen stellen."

Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg

Auch wenn sich die Grünen von 2008 sieben auf 2014 neun Prozent der Stimmen bei der Wahl zum Kreistag verbesserten, sei ihr doch bewusst, dass sie dann nicht mit einem Stimmenanteil wie Amtsinhaber Georg Huber ihre Themen durchsetzen können würde. Dessen CSU hielt in den vergangenen beiden Wahlperioden jeweils ihr Ergebnis von etwa 46 Prozent der Stimmen. "Aber Zusammenarbeit statt Alleingängen gehört in der Kommunalpolitik ohnehin dazu", betont Henke. "Gerade auch mit der CSU haben wir Grünen ja auch durchaus gut im Kreistag zusammenarbeiten können." Immer wieder habe sich gezeigt, dass man sich im Kreistag über Fraktionsgrenzen hinweg habe einig werden können.


Durch ihre Ausbildung als Mediatorin sehe sie sich zudem als qualifiziert an, mit Konflikten umzugehen und Leute zusammenzubringen. Ihre langjährigen Èrfahrungen als Kommunalpolitikerin, Rechtsanwältin und im ehrenamtlichen Bereich beim Kinderschutzbund rundeten ihre Qualifikationen für das Amt des Landrats ab.

Viele Themen mehr anpacken

Sie wolle dann eine Vielzahl an Themen "stärker und konkreter" anpacken als dies bisher geschah. "Themen, für die wir bereits seit vielen Jahren stehen. Etwa Klima- und Umweltschutz aber auch viele soziale Themen." Das Energiekonzept für die Region 18 beispielsweise sei nur auf Anschub der Grünen hin angepackt worden. "Aber auch beispielsweise Mobilität für Jung und Alt, sowie mehr Pflegestützpunkte gehören dazu."

In ihrem Führungsstil wolle sie mehr die Zusammenarbeit mit den Gemeinden suchen."Es ist wichtig, die Gemeinden und Bürger wieder mehr mitzunehmen. Ihnen die Gelegenheit zu geben, sich mehr aktiv einzubringen." 

hs

Kommentare