CSU-Landrats-Kandidat Maximilian Heimerl im Interview

"Bahn-Ticket für Schüler und Azubis, Semesterticket für Studenten"

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Landkreis Mühldorf am Inn - Im Interview mit innsalzach24.de berichtet  CSU-Landrats-Kandidat Maximilian Heimerl im Interview über seine Motivation und Pläne.

"Mir macht es sehr viel Freude, anderen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen. Deshalb bin ich in die Politik gegangen. Meine Familie steht voll hinter der Landratskandidatur", berichtet Max Heimerl im Gespräch mit innsalzach24.de. "Ich wurde vom ehemaligen Staatsminister und MdL Dr. Marcel Huber und vielen anderen Personen darauf angesprochen, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen in Beruf und Ehrenamt für das Amt des Landrats bestens geeignet sei. Schließlich haben mich auch zwei Drittel der CSU-Delegierten bei der parteiinternen Kandidatenaufstellung aus drei Bewerbern ausgewählt und ins Rennen um den Landratsposten geschickt." 


Für die CSU zog in den letzten Jahren immer wieder Georg Huber in das Landratsamt ein. Zuletzt 2014 mit 56,6 Prozent der Stimmen. Er tritt 2020 jedoch nicht mehr an. Neben Heimerl gibt es nochfünf weitere Kandidaten von SPD, Grünen, AfD, UWG/WGW und FDP.

Heimerl: Qualifikation durch umfangreiche Vorerfahrungen

"Ich kann Menschen motivieren, überzeugen und auch führen. Mir wird auch nachgesagt, dass ich gut auf Menschen zugehen kann, Ihnen zuhören und für Ihre Interessen streiten kann. Seit 2002 bin ich im Neumarkter Stadtrat und seit 2008 im Mühldorfer Kreistag in unterschiedlichen Funktionen tätig", berichtet Heimerl. 


"Darüber hinaus habe ich bereits fünf Jahre als Geschäftsstellenleiter im Mühldorfer Landratsamt gearbeitet, kenne also die Aufgaben und Herausforderungen eines Landrats sehr gut. Ich war unmittelbar für den Bayerischen Kultusminister und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei in München und als Referatsleiter in der Bayerischen Staatskanzlei für Regierungsplanung, Grundsatzfragen und Regierungserklärungen tätig. Ich kenne also die unterschiedlichen politischen Ebenen sehr gut und habe viele Kontakte aufgebaut, auf die ich als Landrat zurückgreifen kann."

Heimerl: Stelle als BSZ-Schulleiter würde neu ausgeschrieben

Was ihn von seinen Mitbewerbern unterscheide, sei schwer zu beantworten.

"Dazu müsste ich deren Qualifikationen genauer kennen."

Er könne jedoch sehr viel Führungserfahrung einbringen. "Aktuell bin ich für 140 Lehrkräfte und knapp 1700 Schüler verantwortlich. Und sicher die vielen Erfahrungen auf den unterschiedlichen politischen Ebenen. Ich kann meine Kontakte zu den Verantwortlichen in München, Berlin und Brüssel gut für die Menschen in unserem Landkreis einsetzen." 

Sollten ihm die Wähler das Vertrauen als neuer Landrat schenken, würde er sich voll und ganz auf diese Aufgabe konzentrieren."Beide Funktionen parallel auszuüben, geht schon aus Zeitgründen nicht. Die Stelle des Schulleiters des Beruflichen Schulzentrums Mühldorf am Inn wird dann vom Freistaat ausgeschrieben und neu besetzt."

Umfangreiche Pläne für den ÖPNV

Er werde die Buslinien im Landkreis ausbauen und im ersten Schritt eine Bus und Bahn-Flat für Schüler und Auszubildende einführen. "Danach ein Semesterticket für Studenten und Verbesserungen für Rentner." Er werde die Radwege auch an den Kreisstraßen ausbauen und den Landkreis klimaneutral machen. "Bis 2030 bei den landkreiseigenen Gebäuden, bis spätestens 2050 insgesamt. Ganz wichtig ist mir auch, dass wir Wohnen weiterhin bezahlbar halten. Ich möchte Chancen für alle Menschen garantieren, weil alle Menschen gleich wichtig sind. Und ich werde nachhaltige Politik machen, mit Blick auf die nachfolgenden Generationen. In allen Politikfeldern, nicht nur bei der Umwelt."

"Jeder Mensch ist anders und jede Zeit hat seine eigenen Herausforderungen", erwidert er auf die Frage, wie er sich von Amtsinhaber Georg Huber unterscheidet. "Daher ist ein Vergleich immer schwierig. Ich möchte meinen Stil umsetzen. Als Teamplayer, dem andere Meinung wichtig sind und der anderen auch ihre Erfolge gönnt. Ich werde die Fraktionen früh in Entscheidungen einbinden und auch die Mitarbeiter im Landratsamt kollegial führen. Mitarbeiter bringen die besten Leistungen, wenn sie professionell geführt werden und sich wertgeschätzt fühlen."

hs

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