Blicke auf unsere Region

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Radler können am Inn unweit vom Lärm der Straßen in ein Stück Wildnis eintauchen

Mühldorf - Autos und Abgase hinter sich lassen und - gar nicht weit vom Lärm der Straßen entfernt - in ein Stück Wildnis eintauchen: Das erwartet den Radler am Inn.

Der Innradweg bei Mühldorf schlängelt sich durch Ecksberg, Richtung Inn und mündet in die Erberstraße. Nach einer Linkskurve führt der Weg oberhalb des grünen Inns zum ersten Bauernhof. Ab da fährt der Radler auf dem Landweg zwischen Feldern mit mannshohem Mais entlang und genießt einen wunderbaren Blick auf Altmühldorf. Besonders angenehm ist die leichte Brise, die den Radler an einem Sommertag mit einem azurblauen Himmel abkühlt. Während man an der gelben Pracht der Rapsfelder vorbeifährt, kann man mit etwas Glück Wildtiere wie Rehe, Hasen oder Raubvögel sichten. Nach dem vierten Bauernhof bleibt der Innradweg, der parallel zu Bundesstraße B12 in Stadtrichtung verläuft, links liegen.

Ab in den Auenwald

Um weiter die Nähe des Inns zu genießen, biegt der Radfahrer bei der nächsten Kreuzung rechts ab Richtung bewaldete Innauen und fährt dort weiter, bis der Abzweig nach rechts kommt in eine schmale Allee aus Bäumen und Gebüschen. Da können sogar zwei entgegen kommende Fahrradfahrer nebeneinander radeln. Voraussetzung ist, dass sich jeder von ihnen ganz außen auf seiner Spur hält. Hier in den Innauen taucht man in ein Stück Wildnis ein, das abseits von Abgasen und Geräuschen der auf der B 12 rasenden Autos liegt.

Blicke auf unsere Region:

In unserer neuen Serien "Blicke auf unsere Region" berichten wir ab sofort jeden Mittwoch über eine Sehenswürdigkeit unserer Region. Zu Beginn dreht sich alles um den Inn. Teil 1 behandelte den Inn zwischen Jettenbach und Töging. Teil 2 widmete sich dem Inn als Erholungsgebiet.

Während der Fahrt muss man dieses Stück Natur mit allen Sinnen genießen. Überall ist man von grünen Blättern und bunten Blüten in allen Formen und Farben umgeben, Vögel zwitschern von überall und das grüne Wasser des Flusses rauscht am Ufer. Auch wenn die hochgewachsenen Pflanzen etwas in den Weg ragen und es vorkommen kann, dass Arm oder Bein mit Brennnesseln in Berührung kommen, ist es die Mühe trotzdem wert, diesen Naturpfad bis zum Parkplatz auf der Bundesstraße zu fahren. "Von da empfehle ich dem Radfahrer, sich stets rechts neben dem Inn bis zur Innfähre zu halten. Wer geradeaus fährt, kommt zur Bundesstraße B 12 mit Blick auf die Mühldorfer Innenstadt deren historische Bauten auf jeden Fall angeschaut und besucht werden sollten", sagt Vinzenz Gantenhammer, Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Mühldorf.

Mit der Fähre zum Naturlehrpfad

Wer nicht Richtung Stadt fährt, sondern den Wunsch verspürt, auf die andere Seite des Inns zu gelangen, kann sich für eine entsprechende Gebühr samt Fahrrad von der historischen Innfähre auf die anderen Seite übersetzen lassen.

Mit dem Fahrrad den Inn entlang

Von dort bietet sich die Möglichkeit, eine kleine Radtour auf dem Naturlehrpfad zu machen. Für kurze Pausen eignen sich die Stationen mit interessanten Informationen und Rätseln zum Auenwald am Inn mit seinen Pflanzen, Tieren und Gesteinen. Auch wenn die Sonne stark brennen würde, lässt sich im Schatten der hochgewachsenen Bäume angenehm Rad fahren. Dort kann man den Blick von den Aussichtspunkten genießen und einen Blick auf die historischen Grenzsteine werfen.

Rafael Raaber

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