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„Heimat und Hochtechnologie“

Spitzentechnologie im Landkreis Mühldorf: Landrat Heimerl besucht Bayern-Chemie in Aschau am Inn

Landrat Heimerl besucht Bayern-Chemie in Aschau am Inn
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Foto vor der gewaltigen Mischanlage auf dem Gelände der Bayern-Chemie in Aschau a. Inn: (v.l.n.r.) Wirtschaftsförderer Thomas Perzl, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Bayern-Chemie Dr. Thomas Haslinger, Aschaus Bürgermeister Christian Weyrich, Landrat Max Heimerl, Leiter Produktion Andreas Ziehlke und Geschäftsführer Dr. Wolfgang Rieck.

Aschau am Inn - Landrat Max Heimerl hat den Unternehmensstandort der Bayern-Chemie in Aschau a. Inn besucht.

Die Meldung im Wortlaut

Landrat Max Heimerl besuchte zusammen mit Bürgermeister Christian Weyrich und Wirtschaftsförderer Thomas Perzl den Unternehmensstandort der Bayern-Chemie in Aschau a. Inn. Das Unternehmen, das sich bereits seit über 60 Jahren am Standort befindet, ist sowohl in der wehrtechnischen Industrie als auch in der Luft- und Raumfahrt tätig und globaler Technologieführer für Lenkflugkörper- und Raumfahrtantriebe. „Hier spürt man die perfekte Symbiose zwischen Heimat und Hochtechnologie“, so Landrat Max Heimerl über den Wirtschaftsstandort in Aschau a. Inn.

Geschäftsführer Dr. Wolfgang Rieck stellte in seiner Unternehmenspräsentation und in der anschließenden Besichtigung des Werksgeländes die aktuellen Herausforderungen dar. Wie vielen anderen Unternehmen in der Region macht Bayern-Chemie der immense Energiepreis und der gestiegene Rohstoffpreis - wie etwa für Stahl - zu schaffen. 

Auch einen weiteren Faktor sprach Rieck an: Mit der Ankündigung des 100 Milliarden Euro Sondervermögens zur sicherheitspolitisch notwendigen Ausrüstung der Bundeswehr im Februar seien die Ausrüstungsdefizite der Truppen ermittelt worden - darunter auch Material der Bayern-Chemie. 

Das Sondervermögen soll dazu beitragen, die benötigte Ausrüstung der Bundeswehr schneller zu beschaffen, als dies im üblichen Haushaltsrhythmus möglich ist. Doch die notwendige Schnelligkeit zeige sich derzeit nicht, was angesichts der derzeit fragilen sicherheitspolitischen Weltlage und der zunehmenden Herausforderungen für die Landes- und Bündnisverteidigung äußerst heikel ist.

„Es zeichnet sich leider das Bild ab, dass Berlin zwar eine „Zeitenwende“ ankündigt, sie aber nicht konsequent genug umsetzt. Wir müssen die schützen, die uns schützen. Die technische Ausrüstung unserer Soldatinnen und Soldaten bzw. unserer Bundeswehr ist von größter Bedeutung – besonders im Hinblick auf die derzeitigen Herausforderungen. Es ist gut, dass wir hier auf Spitzentechnologie made in Mühldorf zurückgreifen können – der Bund muss es jetzt aber schneller beschaffen!“, so der Appell von Landrat Max Heimerl. Konkret geht es dabei um Antriebssysteme unter anderem von  Flugabwehrraketen.

Bayern-Chemie ist aber nicht nur in der Verteidigungsbranche tätig, auch der Luft- und Raumfahrtsektor wird eine immer wichtigere Unternehmenssparte. Mit dem besonders leistungsfähigen Raketenmotor vom Typ „RED KITE“ soll künftig der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei der Forschung im Weltraum neue Möglichkeiten in der Höhenforschung eröffnet werden. Die Feststoffraketenmotoren des Typs „RED KITE“ werden die größten jemals von der Bayern-Chemie entwickelten und gebauten Antriebe sein.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

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