Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

AOK Bayern passt Geschäftsmodell an

Trotz Digitalisierung weiterhin Präsenz vor Ort

AOKDie AOK-Geschäftsstellen Mühldorf
 (oben) und Waldkraiburg und deren Arbeitsplätze bleiben erhalten.
+
Die AOK-Geschäftsstellen in Mühldorf (oben), Altötting, Waldkraiburg und Burghausen bleiben für die Beratung der Kunden erhalten.

Die AOK-Direktion Altötting/Mühldorf betreut mit ihren rund 190 Beschäftigten etwa die Hälfte der Bevölkerung in den beiden Landkreisen. Sie ist als einzige Krankenkasse mit vier Geschäftsstellen vor Ort vertreten. Die beiden Vorsitzenden des AOK-Beirats erklären weshalb.

Mühldorf - Die AOK Bayern hat ihr Geschäftsmodell an die sich verändernden Kundenbedürfnisse angepasst. Was das für die Kunden und Mitarbeiter in den beiden Landkreisen bedeutet, darüber informieren die beiden Vorsitzenden des AOK-Beirats, Stefan Mooshuber (arbeitgeberseits) und Thomas Steger (versichertenseits).

Arbeitsplätze in der Region sind zukunftssicher!

Die AOK-Geschäftsstellen in Altötting (oben), Mühldorf, Burghausen und Waldkraiburg bleiben für die Beratung der Kunden erhalten.

Wie keine andere Krankenkasse ist die AOK Bayern im Freistaat vor Ort vertreten. „Dies soll in unserer Region auch künftig so bleiben“, sagt Thomas Steger, ehrenamtlicher Beiratsvorsitzender der Versichertenseite. „Wir können unsere Geschäftsstellen in Mühldorf, Altötting, Burghausen und Waldkraiburg erhalten, weil wir auch stark auf digitale Vernetzung und Online Angebote setzen.“

Was zunächst widersprüchlich klingt, verdeutlicht Steger am Beispiel der Versichertenberatung. So gebe es weiterhin überall vor Ort persönliche Ansprechpartner für die Beratung zu den wichtigsten Leistungs- und Versicherungsfragen. Bei komplexen Fragestellungen werden jedoch zusätzlich Experten aus ganz Bayern digital zugeschaltet.

Durch diese lokal-digitale Zusammenarbeit kann die AOK Bayern auch künftig eine hohe Beratungsqualität vor Ort garantieren“, so der Beiratsvorsitzende.

Arbeitgeberseitiger AOK Beiratsvorsitzender der Direktion Mühldorf, Stefan Mooshuber

Wir erhalten dadurch die Vor-Ort-Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kundenberatung und zugleich können auch die digital zugeschalteten Experten an ihren Arbeitsplätzen überall in Bayern bleiben.“

Es gebe keine Zentralisierung, vielmehr würden die Experten von ihren bisherigen Arbeitsplätzen aus in virtuellen Teams bayernweit zusammenarbeiten.

„Dass die rund 190 Arbeitsplätze in den Landkreisen Mühldorf und Altötting vor Ort bleiben, bedeutet auch wirtschaftlich eine Stärkung der Region“, so Mooshuber.

Versicherte haben die Wahl

Der versichertenseitige Vorsitzende Thomas Steger bekräftigt, dass die Versicherten immer die Wahl haben sollen, wie sie den Kontakt zu ihrer Krankenkasse aufnehmen wollen: persönlich, telefonisch, per Mail oder online. Niemand soll sich abgehängt fühlen.

„Wir kümmern uns weiterhin persönlich auch um die Versicherten, die nicht digital kommunizieren wollen oder können“, so Steger. Die telefonischen Beratungen hätten während der Corona-Zeit stark zugenommen.

Neben Telefon und den digitalen Kanälen soll die persönliche Beratung allerdings auch weiterhin vor Ort sichergestellt werden. „Wir fühlen uns den Menschen vor Ort verpflichtet“, so Steger.

Versichertenseitiger AOK Beiratsvorsitzender der Direktion Mühldorf, Thomas Steger

Versorgungsangebote digital ergänzen

Auch in der Gesundheitsversorgung setzt die AOK Bayern auf persönliche Beratung mit digitaler Ergänzung. Auf diese Weise unterstützen die Fachberater in der Hilfsmittelversorgung (z.B. Mobilitäts- oder Kommunikationshilfen) bei besonders komplexen Versorgungslagen die Versicherten. Dies gilt auch bei Pflegebedürftigkeit.

Allein im letzten Jahr führten die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater der AOK rund 47.000 persönliche Gespräche mit Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen. Hinzu kommen noch Angebote im Internet wie etwa Online-Pflegekurse für Angehörige.

Sie bieten leicht verständlich praxisnahes Fachwissen für den Alltag. Im digitalen Angebot gibt es zudem Themen zur Gesundheitsförderung, aber beispielsweise auch einen Selektivvertrag für ärztliche Videosprechstunden bei grippalen Infekten, Asthma oder Bronchitis.

„Digitale und telemedizinische Angebote überbrücken Distanzen und können Diagnosezeiten verkürzen. Auf diese Weise bringen wir zusätzliche Versorgungsangebote zu den Menschen vor Ort“, so Steger. Weiterhin seien Berater in allen Versorgungsfragen vor Ort für die Menschen ansprechbar.

Die AOK-Direktion Altötting/Mühldorf betreut 114.000 Menschen vor Ort. Mit mehr als 4,5 Millionen Versicherten und über 40 Prozent Marktanteil ist die AOK Bayern die größte Krankenkasse im Freistaat und zugleich die viertgrößte in Deutschland.

Jetzt AOK-Mitglied werden

AOK

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.