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Schlittenfahrer verunglückt tödlich an der Kampenwand

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Politik im Rampenlicht

Sandra Bubendorfer-Licht im Sitzungsvorstand: Mit Akribie durch die Bundestagsdebatte

Als Schriftführerin im Bundestag im Einsatz: Die Ampfinger FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Bild links) gehörte mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) am Freitag zum Sitzungsvorstand
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Als Schriftführerin im Bundestag im Einsatz: Die Ampfinger FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Bild links) gehörte mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) am Freitag zum Sitzungsvorstand

Ampfing/Berlin - Premiere in der 20. Wahlperiode: Die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht aus Ampfing gehörte in der Sitzungswoche im neu gewählten Bundestag als Schriftführerin dem Sitzungsvorstand an. „Wir müssen akribisch darauf achten, dass die Sitzung plangemäß auf die Minute abläuft“, erklärte Sandra Bubendorfer-Licht, die als eine von 42 Bundestagsabgeordneten den Schriftführerdienst verrichtet.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Schriftführer genießen für kurze Zeit das Rampenlicht: Mit der Bundestagspräsidentin sitzen sie erhöht hinter dem Rednerpult vor dem Halbkreis der Abgeordneten und neben der Regierung. Hinter dem Sitzungsvorstand hängt der Bundesadler. Parlamentsfernsehen und öffentlich-rechtliche Spartenkanäle wie PHOENIX berichten meist live von den Sitzungen des Deutschen Bundestages. Als Schriftführerin sitzt Sandra Bubendorfer-Licht links oder rechts neben der amtierenden Parlamentspräsidentin.

So war die 52-jährige FDP-Politikerin am Donnerstagnachmittag an der linken Seite (rechts von der Zuschauerseite aus) von Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özuguz (SPD) zu sehen. Die Debatte um die russischen Streitkräfte an der ukrainischen Grenze wurde von Parteifreund Alexander Graf Lambsdorff eröffnet. „Der Schriftführer auf der linken Seite muss die Anfangs- und Endzeiten der Reden protokollieren“, beschreibt die FDP-Politikerin ihre Aufgabe.

Etwas mehr Aufmerksamkeit erfordert die Arbeit auf der anderen Seite der Präsidentin. „Der zweite Schriftführer muss die Rednerliste exakt führen“, weiß Sandra Bubendorfer-Licht. Ihr Einsatz kam etwas unerwartet: Kurzfristig musste sie am Freitagvormittag um 9.00 Uhr einspringen. Die rheinland-pfälzische Grünen-Abgeordnete Tabea Rößner ließ sich entschuldigen. So musste Sandra Bubendorfer-Licht in der Sitzung um die Änderung des Infektionsschutzgesetzes an der rechten Seite von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) Platz nehmen. Bas leitet die Sitzung und ist Chefin von rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Deutschen Bundestag am Laufen halten.

Der neue Gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach hatte die Debatte um das Infektionsschutzgesetz am Freitagvormittag eröffnet. „Für die Debatte wurden genau 67 Minuten vorgeben, um die namentlichen Abstimmungen in der vorgegebenen Zeit durchzubringen“, berichtet Sandra Bubendorfer-Licht. Dabei werden die Schriftführer auch von den Bundestagsmitarbeitern unterstützt, die hinter dem Sitzungspräsidium postiert sind. Nach der Debatte war bereits für 10.30 Uhr die namentliche Abstimmung eingeplant. Nach der Zustimmung durch den Bundestag musste der Gesetzvorschlag am Freitagnachmittag noch durch den Bundesrat.

In der Regel gehören zwei Schriftführer, einer für die Regierungsfraktion und einer für die Opposition, dem Sitzungsvorstand an. „Die Schriftführer nehmen Anträge und Wortmeldungen entgegen, verlesen Schriftstücke, führen Rednerlisten, überwachen die Korrekturen des Plenarprotokolls und stellen das Ergebnis von Abstimmungen fest“, beschreibt die FDP-Politikerin die Aufgabe. Dem Gremium gehören insgesamt 43 Abgeordnete an. Sandra Bubendorfer-Licht ist neben Ulrich Lechte (Regensburg), Benjamin Strasser (Weingarten) und Peter Heidt (Gelnhausen) von der FDP-Fraktion nominiert worden. Das Gremium wird im nächsten Jahr neu gewählt. Dabei wird Sandra Bubendorfer-Licht nicht mehr zur Wahl stellen. „Die Aufgabe ist sehr zeitintensiv“, sagt sie. 


Sandra Bubendorfer-Licht ist in ihre zweite Wahlperiode gestartet. Als eine von 736 Abgeordneten nahm sie an der konstituierenden Sitzung des 20. Deutschen Bundestages teil. Seit 2019 ist die 52-jährige FDP-Politikerin Mitglied. Sie war im Dezember 2019 nach dem Tod von Jimmy Schulz nachgerückt. Bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 ist sie auf Platz neun der bayerischen FDP-Landesliste eingezogen. Sie ist Teil der 14-köpfigen FDP-Landesgruppe aus Bayern innerhalb der 92 Abgeordneten der FDP-Fraktion, die inzwischen von Christian Dürr geführt wird, nachdem Christian Lindner als Finanzminister vereidigt worden ist.

Pressemeldung des Abgeordnetenbüro Sandra Bubendorfer-Licht 

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