Kreiskliniken hoffen auf schwarze Zahlen

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Hat Rückenwind: Die Kreiskliniken werden heuer voraussichtlich erstmals Geld verdienen.

Mühldorf - Die Kreiskliniken Mühldorf rechnen damit, heuer erstmals schwarze Zahlen zu schreiben. Das erklärte Geschäftsführer Heiner Kelbel bei der Vorstellung der Bilanz 2009.

Als zwei „erfolgreiche Jahre“ bezeichnet Klinikengeschäftsführer das vergangene und das laufende Jahr. Trotz eines Verlusts von 1,1 Millionen Euro 2009 glaubt Kelbel an ein positives Ergebnis in diesem Jahr; es wäre das erste seit vielen Jahren. Im vergangenen Jahr haben laut Kelbel Änderungen bei der Gesundheitsreform die Hoffnung auf ein positives Ergebnis zunichte gemacht. Entgegen ersten Planungen sei der Wert einer Behandlung, die sogenannten Case-Mix-Punkte, gesenkt worden. Das bescherte dem Krankenhaus niedrigere Einnahmen. Trotzdem steigerten die beiden Häuser in Mühldorf und Haag ihren Umsatz um 3,5 auf 45,5 Millionen Euro und behandelten 14.260 Patienten, eine „marginale Steigerung“ gegenüber 2008.

Das Defizit betrug 436.000 Euro, darin eingerechnet sind auch Abschreibungen und die Tilgung von Krediten. Der Betrieb allein, so Kelbel, werfe einen Überschuss ab. 850 Mitarbeiter haben die Kreiskliniken derzeit, ein Teil von ihnen ist in eine Servicegesellschaft ausgegliedert.

hon

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