Ein Kreisel für den Verkehrsfluss

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Das Stopp-Schild an der Fasanstraße gehört bald der Vergangenheit an, ebenso die Autoschlangen in der Mobil-Oil-Straße. Bis Ende Oktober sollen die Bauarbeiten zum Kreisverkehr abgeschlossen sein.

Ampfing - Erste Studien zu einem Kreisverkehr in der Waldkraiburger Straße hat es bereits 1999 gegeben. Aus diesen Plänen ist lange Zeit nichts geworden - bis jetzt! 

Am 23. August ist endlich Baubeginn an der Kreuzung zur Fasan- und Mobil-Oil-Straße.

Zu Stoßzeiten stauen sich die Autos in der Mobil-Oil-Straße. Der südliche Parkplatz des Bahnhofs ist bei Pendlern dementsprechend unbeliebt. In der gleichen Zeit sind allein auf der Waldkraiburger Straße bis zu 720 Autos pro Stunde unterwegs. Eine hohe Verkehrsbelastung, die sich mit der Ausweisung des Baugebiets südlich der Fasanstraße noch zusätzlich verschärfen könnte.

Für Bürgermeister Ottmar Wimmer ist es längst an der Zeit, dass ein Kreisverkehr an dieser Stelle den Verkehr regeln soll. Bereits 1999 gab es die ersten Pläne, die aber auch aus finanziellen Gründen wieder in der Schublade landeten. Dieses Mal passt alles und am Montag, 23. August, beginnen die Bauarbeiten.

Die Pläne für den Kreisverkehr gibt es schon seit Jahren. Ab 23. August werden sie in die Tat umgesetzt.

Etwa zwei Monate lang werden die Bauarbeiten an der Waldkraiburger Straße dauern. In dieser Zeit wird der Durchgangsverkehr von Waldkraiburg nach Neumarkt einspurig verlaufen und durch eine Ampel geregelt. Die seitenarme Mobil-Oil-Straße und Fasanstraße bleiben jedoch komplett gesperrt. Die Anlieger werden gebeten, die entsprechenden Umleitungen zu benutzen. In der Schlussphase der Bauarbeiten muss für zwei bis drei Tage die St 2091/Waldkraiburger Straße für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Der Bau des Kreisverkehr ist als Teil des Ganzen zu sehen. Einerseits will die Gemeinde der steigenden Verkehrsbelastung durch die Ausweisung eines angrenzenden Baugebiets vorgreifen und dass sich die Geschwindigkeit der Fahrzeuge verringert. Andererseits hoffen die Veranwortlichen, dass sich der Schwerverkehr auf die Ostumgehung und Autobahnzubringer verlagern wird.

Die Gesamtkosten für dieses Projekt betragen etwa 244.000 Euro. Aus dem Förderprogramm "Staatsstraßenumfahrungen in gemeindlicher Sonderbaulast" des Freitstaats kommen 190.000 Euro. Die Planung und Bauüberwachung übernimmt das Ingenieurbüro Dippold + Gerold aus Germering, für die Ausführung ist die Firma Schwarzenbeck aus Gars verantwortlich.

hi/Mühldorfer Anzeiger

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