Kein Platz mehr für Autos

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Künftig wird der Weg zwischen Kreisstraße Mü38 und dem Sportgelände nur noch als Geh- und Radweg passierbar sein.

Heldenstein - Vom öffentlichen Feld- und Waldweg wird der Hartinger Weg zum Geh- und Radweg umgewidmet. Dies hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Im Zuge der laufenden Kanalsanierung erfolgte auch eine Erneuerung der Leitungen im Bereich des Hartinger Weges, also der Weiterführung des Wiesenweges vom Sportheim zur Kreisstraße Mü 38. Ursprünglich sollte, nach Abschluss der Kanalbaumaßnahmen, die bisher als öffentlicher Feld- und Waldweg eingestufte Verbindung mit einer Breite von drei Metern wieder hergestellt werden. Die Eigentümer der im Osten angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen sehen dort jedoch wegen der Hanglage die Notwendigkeit, westlich des Weges, wieder einen Entwässerungsgraben zu errichten, um dadurch ihre Flächen vor überschwemmungen zu schützen. Dann allerdings kann wegen der Grundstücksverhältnisse die Breite von drei Metern nicht mehr eingehalten werden.

Bürgermeister Helmut Kirmeier und die Verwaltung schlugen daher dem Gemeinderat vor, den Weg zum Geh- und Radweg umzuwidmen und ihn als zwei Meter breiten Kiesweg mit Entwässerungsgraben auszuführen. Immerhin ergänzt er dann in gewisser Weise den Geh- und Radweg entlang der Verbindungsstraße Harting-Bachham, der auf Höhe der Zufahrt zum Sportgelände endet.

Die Gemeinderäte schlossen sich dieser Ansicht einstimmig an. Auf 160 Metern Länge, also fast der gesamten Strecke, kommt die Maßnahme zum Tragen. Als Schutz gegen widerrechtliches Befahren mit Kraftfahrzeugen werden am Beginn und Ende des Weges Pfosten errichtet.

Als Eigentümerweg wird künftig die auf Privatbesitz verlaufende Tauernstraße in Heldenstein gewidmet. Von der Alpenstraße her erschließt die Stichstraße sechs im Bebauungsplan "Oberheldenstein" ausgewiesene Parzellen, von denen zwei bereits bebaut sind, und nun eine weitere bebaut werden soll. Eine Bebauung der verbleibenden drei Parzellen ist derzeit seitens der Eigentümer jedoch nicht in Sicht.

Als günstigste Lösung, sowohl für die Gemeinde, als auch für die Anlieger, kommt dort die Widmung als "unwiderruflich, dem öffentlichen Verkehr zur Verfügung gestellter Eigentümerweg" in Frage. Die Gemeinde kann dann bei Bedarf die restlichen Parzellen, ohne den Eintrag von Dienstbarkeiten, erschließen, der Unterhalt der Straße sowie die Gestaltung des Straßenbelages verbleiben beim Eigentümer.

Auch dort schloss sich das Gremium dem Vorschlag einstimmig an. Mit Zustimmung des Eigentümers erfolgte somit die Widmung der 80 Meter langen Straße.

Auch der zeitgleich vorliegende Bauantrag zur Errichtung eines Zweifamilienhauses auf einer der dortigen Parzellen wurde von den Gemeinderäten einstimmig befürwortet.

jhg

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