Das Schicksal der Rottweiler-Hündin

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Schnaitsee - Nach der Attacke eines Rotweilers wird in Schnaitsee in Zukunft die Haltung eines Kampfhundes nicht mehr genehmigt werden. Hündin Mona muss in Einzelhaft. **Video** *Video-Umfrage* *Kampfhunde-Verordnung*

Rotweiler- Hündin  „Mona“ ist eigentlich erst vier Jahre jung. Trotzdem hatte sie ihr Frauchen nicht mehr unter Kontrolle. Am 23. April attackierte der freilaufende Hund die Pudel-Dame „Sissi“ und ihre Besitzerin. Für „Sissi“ kam jede Hilfe zu spät - auch ihre Besitzerin trug Bisswunden an Kinn und Hand davon.

„Mona“ wurde ihrem Frauchen weggenommen und hat mittlerweile auch im Tierheim Trenkmoos einen Pfleger angefallen.

Killer-Hündin in Einzelhaft

Eingeschläfert darf der Hund nicht werden, weshalb die Gemeinde jetzt 18 Euro am Tag für die Unterbringung des Tieres zahlen muss - zu viel für den Gemeinderat. In seiner jüngsten Sitzung setzte er ein deutlichess Signal: Die Verwaltung wird keine Kampfhundehaltung mehr genehmigen. Außerdem müssen Besucher ihre Hunde anleinen und ihnen einen Maulkorb verpassen.

Die Gemeinde geht aber noch einen Schritt weiter. Laut Bürgermeister Vitus Pichler soll in der nächsten Sitzung darüber abgestimmt werden, ob  in Zukunft alle Hunde angeleint werden müssen. 

Christina Hartl

Was halten Sie vom Kampfhunde-Verbot?

Wie in den meisten Bundesländern, wurden auch in Bayern zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden gesetzliche Regelungen erlassen. Der etwas sperrige Name: "Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit" – im Volksmund auch Kampfhundeverordnung genannt.

Hier finden Sie alle Informationen

Rubriklistenbild: © dpa

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