Jugendhilfeausschuss stimmt Ausweitung in Mühldorf und Waldkraiburg einstimmig zu

Jugendsozialarbeit an Grundschulen ausbauen

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Mühldorf - Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises hat in seiner letzten Sitzung der Ausweitung der Jugendsozialarbeit an den Grundschulen in Mühldorf und Waldkraiburg zugestimmt.

An Grundschulen ist durch die Jugendsozialarbeit (JaS) ein noch früheres, präventives Handeln zur nachhaltigen Vermeidung von Fehlentwicklungen möglich. Landrat Georg Huber stellte heraus, dass die Erfahrungen an den Mittelschulen zeigen, dass das Angebot der Jugendsozialarbeit viele Schüler erreicht.

In Gesprächen zwischen dem Amt für Jugend und Familie mit den Schulleitern und den JaS-Fachkräften wurde berichtet, dass zunehmend mehr Schüler der 5. Jahrgangsstufe mit deutlich manifestierten Problemlagen auffallen. "Durch die Installierung von JaS an den Grundschulen soll zukünftig gewährleitet werden, dass diese Kinder frühzeitig Unterstützung erfahren", erklärte der Landrat.

Aufgrund der vorliegenden Zahlen zum Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund und in enger Abstimmung mit dem Schulamt und den Städten Mühldorf und Waldkraiburg soll jeweils eine halbe Stelle für die Grundschule Mühldorf-Altmühldorf und der Grundschule an der Graslitzer Straße in Waldkraiburg beantragt werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 24 360 Euro. 8180 Euro fließen aus Bundesmitteln, 8090 Euro stellt der Landkreis Mühldorf zur Verfügung und 8090 Euro übernehmen jeweils die Städte Mühldorf und Waldkraiburg. Der Jugendhilfeausschuss stimmte beiden Maßnahmen einstimmig zu und beantragte den vorzeitigen Maßnahmebeginn.

sb

Rubriklistenbild: © pa

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