"Ja" zur Fotovoltaikanlage

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Eine Solarfreianlage im Sondergebiet der Kiesgrube Neudecker: Mit 6:2 Stimmen segnete der Gemeinderat die Planungen dafür ab.

Oberneukirchen - In der jüngsten Gemeinderatssitzung standen viele Tagesordnungspunkte zur Debatte: Darunter die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Sondergebiet Kiesgrube Neudecker - inklusive Solarfreianlage.

Lesen Sie hier den Original-Artikel aus dem Mühldorfer Anzeiger:

Ja zur Fotovoltaikanlage

Viele Tagesordnungspunkte galt es in der jüngsten Gemeinderatssitzung zu bewältigen. Dabei auch die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Sondergebiet Kiesgrube Neudecker für eine Solarfreianlage.

Die Gebrüder Neudecker hatten der Verwaltung eine Vorplanung vorgelegt, die Größe der Ausgleichsflächen stand darin aber noch nicht fest. Als Sichtschutz ist laut Antragsteller eine dreireihige Hecke an der Straße geplant und ein Wassergraben solle zur Entwässerung beitragen. Rundum sei eine Einzäunung vorgesehen.

Die Gemeinderäte wollten in ihrer jüngsten Sitzung wissen, an welche Gemeinde eventuelle Gewerbesteuern fließen würden. Zu Details konnten die Gebrüder Neudecker noch nicht viel sagen, da alles noch in Planung sei. Gemeinderätin Anna Meier sprach sich grundsätzlich gegen die Anlage aus, vor allem deswegen, weil die Nachbarn dagegen seien. Die Eheleute Maier-Bernhart legten ihren ablehnenden Standpunkt dar. In der abschließenden Abstimmung gab es sechs Ja- und zwei Nein-Stimmen.

Auch die Erdgashochdruckleitung von Burghausen nach Finsing stand auf der Tagesordnung. Gemeinderat Engelbert Hopf wollte dazu wissen, ob die neuen Straßen aufgerissen werden oder ob sie durchschießen sollen. Nur Kreisstraßen und wichtigere Straßen würden vermutlich durchschossen, dazu sollen keine Bedenken vorgebracht werden, so die Verwaltung. Bürgermeister Franz Steiglechner schlug daher vor, die Trasse etwas südlicher zu verlegen, um ein künftiges Bauland nicht zu behindern. Es sei zudem eine Ortsbegehung mit Planer und Gemeinde vorgesehen. Baubeginn soll 2013 sein.

Zuhörer Matthias Mayerhofer wollte wissen, ob die Gemeinde einen Abzweiger beantragen könne, um künftig Gas - etwa zum Heizen - beziehen zu können. Nach Aussagen der Planungsfirma sei dies nicht möglich, da das Gas nicht entsprechend aufbereitet sei. Das Gremium nahm diesen Beschlussvorschlag einstimmig an.

fim/Mühldorfer Anzeiger

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