Inntalia: Mück als Präsident zurückgetreten

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Abschied nach vielen Jahren an der Spitze der Inntalia: Christl und Peter Mück erhielten von Bürgermeister Knoblauch (rechts) Geschenke.

Mühldorf - Er war Busfahrer und Senator, Hofmarschall und schließlich Präsident: Nach 18 Jahren in der Vorstandschaft der Faschingsgesellschaft Inntalia ist Peter Mück als Präsident zurückgetreten.

Mit dem 40-Jährigen legte seine Mutter Christl ihr Amt als Schriftführerin nieder, 28 Jahre hat sie die Kasse der Inntalia geführt.

Mit dem Ausscheiden der beiden Mücks geht eine Ära zu Ende, denn seit 40 Jahren stehen die Mitglieder der Mühldorfer Familie in Spitzenfunktionen der Inntalia. Erich Mück, langjähriger Hofmarschall, begründete die Tradition 1971 mit einer Wette. Damals verlor er gegen den damaligen Faschingsprinzen und heutigen Bürgermeister Günther Knoblauch ein Fass Bier: Seine im selben Jahr geborene Tochter wurde ein Sohn, er erhielt offiziell den Namen Peter, inoffiziell ist er seitdem der "50-Liter-Bua".

Diese und andere Anekdoten aus der Inntalia-Historie machten die Runde, als Mück Abschied nahm. Bürgermeister Knoblauch nannte die Familie Mück "Mitbegründer des Faschings in Mühldorf". Peter Mück habe die Inntalia in einer Zeit des Wandels übernommen, in der der Fasching als einzige große Zeit der Vergnügungen an schon stark Bedeutung verloren habe. "Mit seiner stoisch ruhigen Art hat er diesen Wandel mit der Inntalia vollzogen."

Die Inntalia ernannte Mutter und Sohn Mück zu Ehrensenatoren, Nachfolger als Präsident wurde Markus Pichlmeier.

re/Mühldorfer Anzeiger

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