Die Brücke muss durch den TÜV

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Die Brücke wird mit kritischen Augen untersucht.

Mühldorf - Nicht nur Autos müssen durch den TÜV: Auch die Innkanalbrücke steht kurz vor einem "TÜV"-Termin, bei der sie auf Herz und Nieren geprüft wird.

Am Montag, den 15. Juli, führt das Staatliche Bauamt Rosenheim die turnusmäßig vorgeschriebene Brückenprüfung der Innkanalbrücke in Mühldorf im Zuge der Staatstraße St 2092 durch. Hierfür ist jeweils im Arbeitsbereich auf der Brücke eine angepasste Verkehrsführung mit eingeschränkter Fahrbahnbreite einzurichten. Der Verkehr kann jedoch während der gesamten Arbeiten aufrechterhalten bleiben, lediglich die Geschwindigkeit muss aus Sicherheitsgründen eingeschränkt werden. Durch die Verlegung der Arbeiten außerhalb der Hauptströme des Berufsverkehrs und Aufrechterhaltung der bestehenden Verkehrsführung versucht das Staatliche Bauamt Verkehrsbehinderungen zu vermeiden. Trotzdem kann es im Zuge der notwendigen Verkehrsumlegungen zu Behinderungen im Verkehrsablauf kommen.

Bei der Brückenprüfung handelt es sich um den „TÜV“ für Bauwerke. Hierbei ist, ähnlich wie bei Fahrzeugen eine regelmäßige Kontrolle vorgeschrieben. Für Bauwerke ist das in der DIN 1076 „Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wegen – Überwachung und Prüfung„ geregelt. Bei der jetzt fälligen Hauptprüfung (alle 6 Jahre) ist eine „handnahe“ Prüfung vorgeschrieben. Das bedeutet, dass jedes Bauteil der Brücke unter die Lupe genommen und genau untersucht werden muss. Dabei ist jedes Bauteil hinsichtlich Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit zu beurteilen. Auf festgestellte Schäden ist entsprechend zu reagieren. So ist im Sinne der Bürger und Verkehrsteilnehmer die Sicherheit unserer Brücken gewährleistet. Prüfbegleitend führt das Staatliche Bauamt Rosenheim gleich noch kleinere Korrosionsschutzarbeiten am Bauwerk durch.

Für die genaue Prüfung ist es unumgänglich auch in den Verkehrsraum einzugreifen. Im vorliegenden Fall ist es notwendig mit einem Brückenuntersichtgerät von oben an das Bauwerk heranzukommen um die Untersicht des Überbaus der Innbrücke „handnah“ prüfen zu können. Hierfür muss das Gerät auf der Brücke aufgestellt werden. Entsprechend sind Verkehrsumlegungen im Bereich der Straße auf der Brücke in den jeweiligen Aufstellbereichen unvermeidbar. Aufgrund der Breite der Straße in diesem Bereich kann der Verkehr jedoch während der gesamten Dauer aufrechterhalten bleiben. Lediglich der oberstromige Geh- und Radweg sowie die unterstromige Rechtsabbiegespur müssen vorübergehend komplett gesperrt werden. Die Prüfung wird durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter des Staatlichen Bauamtes Rosenheim und einen externen Spezialisten durchgeführt. Die Sicherung der Arbeitsstelle erfolgt durch die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Ampfing.

An dieser Stelle richtet das Bauamt den dringenden Appell an alle Verkehrsteilnehmer sich an die entsprechenden Geschwindigkeitsbeschränkungen und Verkehrsregelungen zu halten. Dies dient der eigenen Sicherheit und vor allem auch der Sicherheit der mit den Arbeiten an der Brücke befassten Personen. Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für unvermeidliche Behinderungen.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim

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