Mit Hubschrauber und Wärmebildkamera

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Zangberg – Yvonne narrt weiterhin die Tierschützer. Gestern kündigte Gut Aiderbichl an, einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera einzusetzen, sollte die Suche nach der Kuh im Walde weiterhin vergebens bleiben.

Yvonnes Sohn - Friesi - soll nun richten, was der Ochse Ernst nicht geschafft hat.

 „Am Samstag habe ich sie noch gesehen, doch seit Sonntag nicht mehr“, berichtete Hans Wintersteller gestern. Auch Ochse „Ernstl“ konnte die Kuh, die ein Reh sein will, noch nicht in die Fänge der Tierschützer locken, die weiterhin nichts unversucht lassen, Kuh Yvonne auch nach 84 Tagen in Freiheit noch zu fangen. Neueste Taktik: Stierkalb „Friesi“, ein Sohn von Yvonne soll die verirrte Mutterkuh anlocken. Gut Aiderbichl hat ihn in Österreich ausfindig gemacht, gekauft und hält in derzeit noch in Aiderbichl, „es muss eine gewisse Quarantäne-Frist verstreichen, bevor wir Friesi nach Zangberg holen dürfen“, klärt Hans Wintersteller auf.

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Unterdessen halten die Aiderbichler auch weitere Optionen offen, um Kuh Yvonne endlich einzufangen. Mit einem Hubschrauber, ausgerüstet mit Wärmebildkamera, soll die vermisste Kuh ab heute geortet und schließlich vor das Narkosegewehr gebracht werden, hieß es gestern seitens Gut Aiderbichl. Dabei kommt den Tierschützern bei ihren Fangbemühungen entgegen, dass das Landratsamt für die Dauer von zwei Wochen die Abschussgenehmigung aufgehoben hat, atmet Wintersteller auf: Die Kuh habe sich in der letzten Zeit dem Zaun entlang der Statsstraße nur bis auf 50 Meter genähert, eine unmittelbare Gefährdung des Straßenverkehrs sei damit nahezu ausgeschlossen.

Wie irrsinnig die Jagd nach der flüchtigen Kuh mittlerweile geworden ist, zeigt die Tatsache, dass die Bildzeitung am Samstag 10 000 Euro Belohnung angesetzt hat, sollte ein Hinweis zum Lebendfang der Kuh beitragen. Skurill die Plakate, die ein bislang Unbekannter entlang des Waldstücks, in dem sich Yvonne aufhält, aufgehängt hat. „Wenn noch wer der Kuh nachrennt, sorg ich dafür, dass Mühldorf brennt“, heißt es auf einem der Transparente. Wintersteller hat die Plakate kopfschüttelnd entsorgt, immer noch guter Dinge, dass die Kuh in den nächsten Tagen endlich eingefangen werden kann.

Der Stier, der eigentlich ein Ochs war, konnte Yvonne nicht aus der Reserve locken:

Ankunft von Ochse Ernst in Zangberg

je/Neumarkter Anzeiger

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