Hochmoderne Grundschule feierlich eingeweiht

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Hohe Ehrengastdichte: Bürgermeister Knoblauch mit seiner Frau Karin, Staatskanzleichef Huber, stellvertretende Landrätin Köhr, Rektor Schulz (vorne von links), dahinter Sparkassenchef Herbert Langstein.

Mühldorf - Jetzt ist die Grundschule auch offiziell eingeweiht: Am Samstag feierten viele Gäste das neue Haus. 4,7 Millionen Euro hat die Stadt in die Generalsanierung investiert.

Als "Meilenstein der kontinuierlichen Entwicklung der städtischen Familien- und Bildungspolitik" bezeichnete Bürgermeister Günther Knoblauch die neue Grundschule. Das Gebäude ist auf dem neuesten Stand der Technik bei Energieversorgung, Lärmschutz sowie Ausstattung, etwa mit einem Aufzug für behinderte Kinder und Computer in allen Klassenräumen. Auch die Außenanlagen wurden neu gestaltet, dort wurde ein Verkehrsübungsplatz integriert. Erst durch die Sanierung habe das ganztägige Betreuungsangebot, dem jetzt 200 Quadratmeter mit Küche und Mensa zur Verfügung stehen, ausgeweitet werden können.

Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten die Schüler selbst: "Die Maus" spielte die Zupferklasse der Grundschule Mühldorf und gab dem Fest damit einen fröhlichen Charakter.

Seit 2004 habe die Stadt 28 Millionen Euro in die Bildung gesteckt, betonte Knoblauch weiter: "Schulden können wir nach und nach zurückzahlen, Bildung können wir nicht nachholen." Der Freistaat habe mit zehn Millionen Euro staatlicher Förderung einen ordentlichen Beitrag geleistet, betonte Minister Dr. Marcel Huber. Der Staatskanzleichef dankte der Stadt für ihr Engagement im Bereich der Bildung, und den Lehrern: "Der Umgang mit Kindern ist etwas Schönes, aber der Schulalltag kostet auch Lebenskraft."

Vor allem neben der "Großanstrengung des Baus der neuen Mittelschule" sei die Renovierung der Grundschule sehr gut gelungen, lobte Schulrat Hans Wax. Auch der scheidende Rektor Rudolf Schulz dankte der Stadt für die Investition in das "so wichtige Gut des frühen Lernens".

Ein Bild der neuen Grundschule überreichten stellvertretend für alle Schüler Anna Kammhuber und Tobias Winhart an Bürgermeister Knoblauch.

Die alte Grundschule in unmittelbarer Nachbarschaft dient sei dem vergangenen Dezember der städtischen Musikschule als neues Domizil. Seit Samstag hat sie offiziell einen Namen. Alt-Bürgermeister Josef Federer, Alt-Landrat Erich Rambold, Kulturreferent Rainer Schratt und Lisa Prähofer selbst hatten den Anstoß gegeben, dem bekannten Mühldorfer Künstler Hans Prähofer ein Denkmal zu setzen. Als Logo trägt die Musikschule die "Prähofer-Sonne", gemalt von der Siegerin des grundschulinternen Malwettbewerbs, Julia Brandl. So werde Prähofer als Künstler in Mühldorf für alle sichtbar, sagte Alt-Landrat Erich Rambold, "Ich wünsche mir, dass es aus dem Hans-Prähofer-Haus immer singt und klingt und dass darüber die Prähofer-Sonne scheint." Der Sparkasse Mühldorf-Altötting dankte Lisa Prähofer, die Bank hat 33 Reproduktionen von Bildern Prähofers für die neue Musikschule gesponsert.

Mit der Einweihung wurde Rudolf Schulz, seit 1989 Rektor, verabschiedet (wir berichteten). Als "Pädagoge mit Leib und Seele" habe er die Grundschule entscheidend geprägt, betonte Bürgermeister Knoblauch. Er habe viel geleistet, was über seine Pflichten als Schulleiter hinausgegangen sei, sagte auch stellvertretende Landrätin Eva Köhr. Zum Abschied widmeten Schüler und Lehrer ihrem Rektor die Rudolf-Schulz-Straße im neuen Verkehrsübungsplatz.

Mit ihm wurden die langjährige Lehrerin Maria Sondermaier, Fördervereinsvorsitzende Christine Hartinger und Elternbeiratsvorsitzende Judith Spagl verabschiedet. Die Pfarrer Andreas Beneker und Dekan Roland Haimerl segneten die Schule.

nl/Mühldorfer Anzeiger

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