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Die Bebauung reicht oft ganz nahe an die Bahngleise. Probleme gibt es mit der Gestaltung der Schallschutzwände.

Ampfing - Wegen eines Ergänzungsverfahrens für die Gestaltung der Schallschutzwände im Ortsbereich ist es zu Unstimmigkeiten gekommen.

Die Gemeinde hatte von Anfang an darauf bestanden, dass für die Schallschutzwände ausschließlich durchsichtiges Material verwendet werde.

Dies ist in dem entsprechenden Planfeststellungsbeschluss auch so bestätigt. Nach einem Glasbruch an einer Hochgeschwindigkeitsstrecke beantragte aber die Deutsche Bahn Projektbau GmbH, dass die Wände mit kompaktem Material, etwa Aluminiumplatten, bestückt würden. Nachdem zwischen der DB-Projektbau und der Gemeinde Ampfing bislang keine Einigung zustande gekommen ist, muss jetzt das Eisenbahn-Bundesamt über die Gestaltung der Schallschutzwände entscheiden.

Auf Wunsch der Gemeinde nahm Petra Fischer vom Eisenbahn-Bundesamt vor wenigen Tagen an einem Ortstermin mit Ampfings Bürgermeister teil. Ottmar Wimmer begründete, warum die Gemeinde die bekannten Forderungen hinsichtlich der Gestaltung der Schallschutzwände erhoben hätte. Wimmer betonte, dass es nicht darum gehe, möglichst große Glaselemente zu bekommen. Auch eine stärkere Untergliederung der Glasfelder sei gestalterisch akzeptabel. Dies würde zur Erhöhung der Stabilität beitragen und womöglich so das Sicherheitsproblem lösen. Weiterhin müsse berücksichtigt werden, dass die Züge in diesem Streckenabschnitt wesentlich langsamer führen als dort, wo die großflächigen Glaselemente zum Sicherheitsproblem geworden seien.

Wimmer stellte weiterhin heraus, dass die seitens der Gemeinde erhobenen Anforderungen keineswegs als überzogen anzusehen seien. Auch die Bevölkerung widme diesem Projekt größte Aufmerksamkeit und hege die Hoffnung, dass die verantwortlichen Instanzen sensibel genug seien und bestmögliche Lösungen fänden.

Petra Fischer sagte abschließend zu, den Sachverständigen im Eisenbahn-Bundesamt mit allen technischen Aspekten zu konfrontieren. Die Brisanz der Wandgestaltung sei ihr bewusst. Wichtig sei ihr der persönliche Eindruck über die örtlichen Verhältnisse, den sie bei diesem Ortstermin erhalten habe.

fx/Mühldorfer Anzeiger

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