Hermes-Logistikcenter: Die Bagger rollten an

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Lange hat es gedauert, bis im Gewerbegebiet Frixing die ersten Bagger anrollten, dafür geht es nun umso schneller. Innerhalb von vier Monaten soll das neue Logistikcenter von Hermes stehen. Beim Spatenstich (von links): Erhartings Bürgermeister Georg Kobler, Walter Gruber von der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach, Christian Böhmer, Niederlassungsleiter von Hermes in Mühldorf, und Investor Ferdinand Fäth.

Erharting - Lange Zeit hat es gedauert bis sich etwas im Gewerbegebiet Frixing gestan hat. Gestern rollten nun die Bagger an - zum ersten Spatenstich für die Umschlaghalle des Hermes-Logistikcenters.

Sechs Millionen Euro investiert der Bauherr. In vier Monaten sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Vor allem die verkehrsgünstige Lage führt Investor Ferdinand Fäth an, weshalb man sich für das Gewerbegebiet direkt an der Autobahnausfahrt Mühldorf/Nord entschieden hat. Auf dem 20390 Quadratmeter großen Grundstück entsteht eine Paketumschlaghalle für die regionale Zustellung. Die Halle wird 120 Meter lang und 38 Meter breit. Die Gebäudehöhe beträgt neun Meter. Mit der 4560 Quadratmeter großen Halle und einer Hoffläche von zirka 9970 Quadratmetern erweitert Hermes damit seine Umschlagkapazität und stärkt seine Position in der Region, heißt es seitens des Logistikunternehmens. Der heutige Standort in der Edisonstraße in Mühldorf habe eine Erweiterung nicht zugelassen. Die Randeingrünungen und Grünflächen belaufen sich auf zirka 5860 Quadratmeter. Am neuen Standort werden zirka 65 Mitarbeiter tätig sein.

In einem Investorenwettbewerb hat Ferdinand Fäth, Aschaffenburg, den Zuschlag erhalten. Die Investitionskosten belaufen sich auf zirka sechs Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Mitte Juli 2012 vorgesehen.

Erhartings Bürgermeister Georg Kobler zeigte sich beim Spatenstich erfreut darüber, dass das jahrelange Warten eine Ende hat, die Bauarbeiten für die Umschlagehalle der Hermes Logistik Gruppe Deutschland beginnen und nach vier Monaten abgeschlossen sein sollen.

Er betonte, "dass nur durch das Zusammenwirken von attraktivem Angebot, entsprechender Nachfrage und staatlicher Genehmigung ein solches Projekt durchgeführt werden" könne. Die Gemeinde, so Kobler weiter, habe durch die Bereitschaft der Landwirte, ihren Grund zur Verfügung zu stellen, in dieser äußerst günstigen Lage die notwendigen Flächen angeboten. Die staatlichen Behörden, vom Landratsamt Mühldorf bis hin zur Regierung von Oberbayern, hätten dieses Vorhaben als notwendig und daher positiv für die Gemeinde und die ganze Region erkannt und genehmigt.

Abschließend führte Kobler an, dass auch der Bauantrag der Firma K6 Autobahn Immobilien zum Neubau eines Autohofes nach Auskunft von Wolfgang Graf, Geschäftsführer der 24 Real Estate in Regensburg, bereits kurz vor der Genehmigung stehe. Voraussichtlich im Mai wird mit den Bauarbeiten für den Autohof begonnen. Tankstellenpartner der 24-Autohof Gruppe sei die Total Deutschland.

re/Neumarkter Anzeiger

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