Mit dem Segen: "Gehet hin und reitet in Frieden"

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Lauterbach - Der traditionelle Georgi-Umritt fand am Ostermontag wieder in Lauterbach bei Heldenstein statt. Rund 100 Pferde waren dabei unterwegs. *NEUE FOTOS*

Die Spitze des Umrittes bildet traditionsgemäß Pfarrer Martin Ringhof, der nach der ersten Runde durch den Ort vor der Kirche sich postierte und die vielen Pferde und Reiter segnete.  Der Abschluss seiner Arbeit waren die betenden Worte: „Gehet hin und reitet in Frieden“. 

Feuerwehrvorstand Georg Sax war in die Rolle des Heiligen geschlüpft, der als Drachentöter auf einem der Motivwagen zu sehen war. Aber auch viele Prominente aus der Region wurden gesichtet wie Landrat Georg Huber in der Ehrenkutsche.

Die Organisatoren um Alois und Michael Gebauer knüpfen mit dem Georgiumritt übrigens an eine Jahrhunderte alte Tradition an, welche die Bewohner aus der Gemeinde Lauterbach aufrechterhalten wollen. Michael Gebauer sprach von weit über 100 Pferden: "Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass der Zug jemals so lange war!".

Impressionen vom Georgi-Umritt:

Georgiumritt Lauterbach

Georgi-Umritt in Lauterbach

Im Jahr 1997 wurde dieser Umritt wieder erstmals durchgeführt und erfreut sich seitdem immer größerer Beliebtheit. Mit von der Partie waren auch wieder mehrere Kutschen mit vielen Ehrengästen. Die Reiter selbst waren unterschiedlich festlich bekleidet: Teils sportlich, aber auch in Tracht und historischen Gewändern war alles vertreten.

Ludwig Stuffer/Mühldorfer Anzeiger (je)

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