Kaniber verleiht Bayerische Klimapreise 2020 

Landwirte aus Heldenstein gewinnen Bayerischen Klimapreis - mit regionalem Konzept

Ministerin Kaniber verleiht Bayerischen Klimapreis 2020 an Heldensteiner Ehepaar.
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Ministerin Kaniber verleiht Bayerischen Klimapreis 2020 an Heldensteiner Ehepaar.

Heldenstein - Monika und Helmut Geisberger aus Heldenstein im Landkreis Mühldorf sind mit dem Bayerischen Klimapreis 2020 ausgezeichnet worden. Auf ihrem Hof betreiben sie nicht nur Landwirtschaft.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Landwirte, Gärtner und Winzer tragen in ihrer täglichen Arbeit aktiv zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel bei. Besonders gelungene Beispiele von drei Betrieben hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am Mittwoch mit dem „Bayerischen Klimapreis 2020“ ausgezeichnet. Di

e mit jeweils 4.000 Euro dotierten Preise erhielten der landwirtschaftliche Betrieb von Monika und Helmut Geisberger aus Heldenstein (Lkr. Mühldorf am Inn), die Biogasanlage Holzheim GmbH Co. KG in Holzheim (Lkr. Dillingen a. d. Donau) sowie die Meier Schmidt Weinerlebnis GmbH aus Markt Nordheim (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim). „Die innovativen Ideen und Konzepte der Preisträger zeigen vor allem Familienbetrieben praktische Lösungsmöglich- keiten auf, die als Vorbilder dienen können“, sagte die Ministerin. 


Gerade für die Landwirtschaft ist ihren Worten zufolge der Klimawandel eine gewaltige Herausforderung. Die letzten Jahre mit Frühjahrstrockenheit und Spätfrösten hätten gezeigt, dass den Landwirten deutlich weniger Zeit zur Anpassung bliebe als ursprünglich vorhergesagt. Umso wichtiger sei es, für die Landwirte, Winzer und Gartenbaubetriebe bereits jetzt praxis-taugliche Ideen und Strategien zu entwickeln, wie sie auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften und die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln sicherstellen können. 

Regional und umweltfreundlich: Ehepaar aus Heldenstein erhält Bayerischen Klimapreis 2020

Eine Expertenjury unter der Leitung der Landesanstalt für Landwirtschaft hatte die Sieger aus neun Bewerbungen ausgewählt. Familie Geisberger erhielt den Preis für ihr Konzept als Nebenerwerbsbetrieb mit überbetrieblicher Maschinennutzung, Kurzumtriebs-Plantage und Hackschnitzelheizung, Photovoltaik samt einem Floristikfachgeschäft auf der Hofstelle. Überzeugt hat die Jury auch der regionale Gedanke, den der Betrieb verfolgt: so werden Schnittblumen und Pflanzen überwiegend regional bezogen, Heu, Stroh, Holz und Rindenteile für Kränze und Gestecke liefert die eigene Landwirtschaft.

Johannes Hieber, Karl und Ulrike Brenner betreiben vorbildlich eine gemeinschaftliche, fachlich ausgeklügelte, saisonale Biogasanlage mit Wärmenetz. Markus Meier und Lukas Schmidt überzeugten die Jury mit einem zu 100 Prozent klimaneutralen, von fossilen Energieträgern unabhängigen, ökologischen Weingut. 

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 

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