Für möglichen neuen Waldkraiburger Trinkwasserbrunnen

Vorerst keine Pegelbohrungen in Haigerloh

Heldenstein/Waldkraiburg - Eigentlich wollten die Waldkraiburger Stadtwerke in diesem Jahr Pegelbohrungen für einen Trinkwasserbrunnen bei Haigerloh vornehmen. Doch daraus wird vorerst nichts.

"Derzeit ruht das Projekt", erklärte Norbert Weigl, einer der Geschäftsführer der Stadtwerke Waldkraiburg auf Nachfrage von innsalzach24.de, "Bisher wurde noch gar nichts gemacht." Die Stadtwerke würden gerne drei Pegelbohrungen östlich und nordöstlich von Haigerloh durchführen. Dabei soll festgestellt werden, ob der Standort geeignet ist und wie groß ein mögliches Wasserschutzgebiet werden müsste. Die Ergebnisse würden dann bis Ende des Jahres vorliegen. "Wir prüfen nun erstmal die Alternativen." Auch zwei weitere Standorte sind vorstellbar. Bevorzugt würde jedoch der in Haigerloh. Notwendig wird die Suche, wegen der geplanten Erweiterung des Gewerbe- und Industriegebiets nördlich der Daimlerstraße entlang der St2091 Richtung Ampfing. Diese scheiterte bislang am Trinkwasser-Brunnen IV und dem dazugehörigen Wasserschutzgebiet.

Eine der Bohrungen soll auf einem Landkreis-Grundstück stattfinden. Für die beiden anderen braucht es eine Zusage der Gemeinde Heldenstein. Doch die Grundstücksbesitzer sind nicht einverstanden und auch der dortige Gemeinderat ist davon wenig begeistert, wie der Mühldorfer Anzeiger berichtete. Wie der Anzeiger ebenfalls berichtete, hatten Landwirte der Ortschaften Haigerloh, Etzham und Niederheldenstein auf einer Versammlung des Ortsverbands des Bauernverbands erklärt, ein Wasserschutzgebiet sei für sie existenzgefährdend. 

hs

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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