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Kreisverkehr soll Abhilfe schaffen

Unfallschwerpunkt bei Haigerloh soll entschärft werden

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So soll der Kreisverkehr nach den Planungen des Landratsamtes einmal aussehen.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Heldenstein - Der Kreuzungsbereichh der Kreisstraßen MÜ25 und MÜ13 bei Haigerloh im Gemeindegebiet von Heldenstein ist schon lange als Unfallschwerpunkt bekannt. Nun soll ein Kreisverkehr Abhilfe schaffen.

Der Kreisrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, den Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Die Kreisverwaltung wurde beauftragt unverzüglich unter Mithilfe eines externen Planungsbüros die Planung zu erarbeiten, notwendige Förderanträge fristgerecht zu stellen und die für die Maßnahme notwendigen Mittel in Höhe von 990.000 Euro im Haushalt für den Zeitraum 2019 bis 2020 einzustellen. 

Bisher nur zeitweise Einschränkung der Unfälle erreicht

Bisher wurden zur Abhilfe seitens der Kreisverwaltung eine Reihe verschiedener Maßnahmen angeordnet und umgesetzt: 2006 wurden Sichthindernisse aufgebaut, 2009 eine Linksabbiegespur errichtet und die Beschilderung ergänzt, 2016 wurde eine Hecke zur Sichteinschränkung gepflanzt und 2017 eine Vorwegweiser errichtet. 

"Trotzdem konnte das Unfallaufkommen nur zeitweise gesenkt werden", berichtete Thomas Bumberger, Abtelungsleiter für Hoch- und Tiefbau im Landratsamt dem Kreistag. In den Jahren 2015 bis 2018 ereigneten sich insgesamt zehn Unfälle an der Kreuzungsstelle. Zuletzt wurden am 1. Mai drei Personen verletzt, als ein BMW und ein VW Beetle kollidierten. Insgesamt waren in den letzten drei Jahren vier schwer- und elf leichtverletzte Personen zu beklagen. Alle Unfälle waren tagsüber und immer ein Autofahrer Verursacher. "Da fahren die Leute damische Geschwindigkeiten", bemerkte Landrat Georg Huber (CSU). "Gemäß den Kriterien für Unfallschwerpunkte auf Landstraßen an Knotenpunkten ergibt sich für den Zeitraum 2016 bis 2018 eine Häufungsstelle", erklärte Bumberger. Daher wurde von der Unfallkommission des Landkreises zur dauerhaften Entschärfung ein Kreisverkehr gefordert.

Nach Schätzung der Kreisverwaltung belaufen sich die Kosten für dessen Anlage auf insgesamt 990.000 Euro. Die Gemeinde Heldenstein beabsichtigt in eigener Zuständigkeit zeitgleich einen Geh- und Radweg entlang der MÜ13 in Richtung Waldkraiburg bis zur Einmündung Howaschen zu errichten. 

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