Strittiger Bahnübergang bei Heldenstein

Gemeinde bleibt in Kostenfrage standhaft

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Die Gemeinde Heldenstein will die Eisenbahnüberführung in Weidenbach durchsetzen und spielt auf Zeit.
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Heldenstein - Weidenbach in der Gemeinde Heldenstein bekommt eine Eisenbahnüberführung, das steht fest - zumindest für die Gemeinde. Sie will sich jedoch nicht an den Kosten beteiligen.

Heldenstein hält an der 7,9 Millionen Euro teuren Variante zur Gestaltung des Bahnübergangs in Weidenbach fest und spielt auf Zeit. Immerhin steht vor allem die Deutsche Bahn im Zugzwang die Schienentrasse auszubauen. Gleichzeitig sieht sich die Gemeinde, nicht in der Pflicht, sich an den Kosten zu beteiligen. Der Zeitfaktor spiele der Gemeinde in die Hände gab sich Bürgermeister Helmut Kirmeier gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger siegessicher. 

Denn die Bahn habe eigentlich schon im vergangenen Herbst ein Planfeststellungsverfahren auf den Weg bringen wollen. Sollte sich die Bahn für die teure Bauvariante entscheiden, müsste auch im Kreistag neu diskutiert werden.

Langwierige Lösungsfindung

Bereits im August 2017 wurde deutlich, dass die Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht hat. Der Ausbau der Trasse wurde dringend nötig. Sie wird daher überwiegend zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert. Davon betroffen ist auch der Bahnübergang Weidenbach. 

Vor Kurzem wurden bereits zwei Varianten von der Gemeinde abgelehnt. Sowohl die Möglichkeit die Kreisstraße MÜ21 nach Osten parallel zur Bahnstrecke umzulegen und die Versetzung der MÜ21 West sowie der Neubau einer Eisenbahnüberführung unmittelbar westlich der bestehenden Überführung "Am Brühl" fanden keine Befürworter in Heldenstein.

Gleichzeitig einigten sich die Vertreter der Bahn und des Kreistages jedoch darauf, maximal jeweils ein Drittel der Kosten für eine Neugestaltung der Bahnstrecke in Weidenbach zu übernehmen. Im Falle der Straßenüberführung wären das maximal 3,2 Millionen Euro. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie unter www.ovb-online.de oder in der gedruckten Ausgabe der OVB-Heimatzeitung

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