A94-Ausbau läuft nach Plan

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Ampfing - Gute Nachrichten zum Autobahnausbau zwischen Heldenstein und Ampfing: Alles liegt im Zeit- und Kostenplan. Im Dezember soll der Abschnitt eingeweiht werden.

Während sich der Blick nach Ende des letzten Prozesses um die Autobahn auf die Finanzierung und den weiteren Zeitplan richtet, gibt es zwischen Heldenstein und Ampfing gute Nachrichten: Der Bau liegt im Zeit- und Kostenplan.

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Zwischen Ampfing und Heldenstein läuft alles nach Plan, erklärten die Leiter der Baustelle, Christian Unzner und Michael Köstlinger, von der Autobahndirektion bei einer Besichtigung auf Einladung von Landrat Georg Huber. Der 4,3 Kilometer lange und 70 Millionen teure Abschnitt soll wie geplant im Dezember eingeweiht werden. Baubeginn war im August 2008, derzeit sind 70 Mitarbeiter auf dem Abschnitt damit beschäftigt, bis Dezember fertig zu werden.

Kernstück ist der 680 Meter lange Tunnel bei Wimpasing, die sogenannte Einhausung. Nach der Fertigstellung des Tunnels und der Fahrbahnen liegt das Augenmerk der Autobahnbauer derzeit auf der aufwändigen Tunneltechnik. Allein der Rohbau hat mehr als 14 Millionen Euro gekostet, für die Betriebstechnik fallen nochmals 8,1 Millionen Euro an. Auf 11000 bis 12000 Euro jährlich bezifferte Köstlinger bei der Besichtigung die monatlichen Betriebskosten.

In den beiden mehrstöckigen Steuerungsgebäuden am Anfang und Ende des Tunnels verbirgt sich die komplette Steuerungstechnik, Notstrombatterien, mit der der Tunnel bei Stromausfall eine Stunde lang betrieben werden kann, Löschwasserreservoirs für die Feuerwehr und ein riesiges Auffangbecken für Regenwasser im dritten Untergeschoss des Gebäudes. 50 Kilometer Kabel sichern die Versorgung des Tunnels.

Aus dem Archiv: Fotos von der Baustelle

A94 - So sieht es dort jetzt aus

Die aufwändige Technik dient vor allem Notfällen, denn im Regelbetrieb werden die beiden Tunnelröhre von der zentralen Leitstelle in Freimann aus gesteuert. Ein großer Teil der Technik für Normal- und Gefahrenbetrieb ist allerdings automatisiert. So schalten die Tunnellampeln sofort auf Rot und die Schranken gehen runter, sobald Feueralarm automatisch oder von Hand ausgelöst wird.

Der Sicherheit dienen auch vier Fluchttüren in die jeweils andere Tunnelröhre, riesige Gebläse sorgen dafür, dass auch bei Stau oder Feuer die Luft vernünftig zirkuliert oder dem Brandherd entzogen werden kann. "Die Anforderungen an die Tunnelsicherheit sind massiv gestiegen", sagt Autobahnbauer Köstlinger. Mussten die großen Ventilatoren früher nur in der Lage sein, bei Staus für ausreichend Frischluft zu sorgen, ist heute ein Brand im Tunnel der Maßstab für ihre Leistungsfähigkeit.

Die wichtigsten Maßnahmen der kommenden Monate sind die Vollendung des Fahrbahnbaus, derzeit sind die Betonfertiger im Einsatz, die auf einer Asphaltschicht die Betonfahrbahn aufbringen. Auch ein Teil der bis zu neun Meter hohen Lärmschutzwände vor allem im Bereich Heldenstein muss noch errichtet werden. Weitgehend fertig sind dagegen die Gabionenmauern zwischen Autobahn und Bahn. Sie entstanden auf Forderungen der Bahn und sollen die Gleise vor verlorener Ladung schützen.

Wenn die Autobahn zwischen Ampfing und Heldenstein fertig ist, sind zwischen München und Marktl 74 Kilometer befahrbar.

Auf den fehlenden 30 Kilometern herrscht seit Dienstag Baurecht. Landrat Huber betonte nach der Besichtigung erneut die Bedeutung der A94 für die Region. Er sagte zu, dass Ausgleichsmaßnahmen hochwertig getroffen würden, um die Autobahn so naturschonend wie möglich zu gestalten.

Die aufwändige Technik dient vor allem Notfällen, denn im Regelbetrieb werden die beiden Tunnelröhre von der zentralen Leitstelle in Freimann aus gesteuert. Ein großer Teil der Technik für Normal- und Gefahrenbetrieb ist allerdings automatisiert. So schalten die Tunnellampeln sofort auf Rot und die Schranken gehen runter, sobald Feueralarm automatisch oder von Hand ausgelöst wird.

Der Sicherheit dienen auch vier Fluchttüren in die jeweils andere Tunnelröhre, riesige Gebläse sorgen dafür, dass auch bei Stau oder Feuer die Luft vernünftig zirkuliert oder dem Brandherd entzogen werden kann. "Die Anforderungen an die Tunnelsicherheit sind massiv gestiegen", sagt Autobahnbauer Köstlinger. Mussten die großen Ventilatoren früher nur in der Lage sein, bei Staus für ausreichend Frischluft zu sorgen, ist heute ein Brand im Tunnel der Maßstab für ihre Leistungsfähigkeit.

Die wichtigsten Maßnahmen der kommenden Monate sind die Vollendung des Fahrbahnbaus, derzeit sind die Betonfertiger im Einsatz, die auf einer Asphaltschicht die Betonfahrbahn aufbringen. Auch ein Teil der bis zu neun Meter hohen Lärmschutzwände vor allem im Bereich Heldenstein muss noch errichtet werden. Weitgehend fertig sind dagegen die Gabionenmauern zwischen Autobahn und Bahn. Sie entstanden auf Forderungen der Bahn und sollen die Gleise vor verlorener Ladung schützen.

Wenn die Autobahn zwischen Ampfing und Heldenstein fertig ist, sind zwischen München und Marktl 74 Kilometer befahrbar.

Auf den fehlenden 30 Kilometern herrscht seit Dienstag Baurecht. Landrat Huber betonte nach der Besichtigung erneut die Bedeutung der A94 für die Region. Er sagte zu, dass Ausgleichsmaßnahmen hochwertig getroffen würden, um die Autobahn so naturschonend wie möglich zu gestalten.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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