Ein Hauch von Frühling am Arbeitsmarkt

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Landkreis - Im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen sinken die Arbeitslosenzahlen. Die Quote beträgt im März 4,1 Prozent. Im März vergangenen Jahres lag sie noch bei 5,2 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, der die Landkreise Rottal-Inn, Altötting und Mühldorf umfasst, ist im März merkbar zurückgegangen. Die Anzahl der Arbeitslosen ist auf 7.396 gesunken. Das sind 1.021 Arbeitslose (zwölf Prozent) weniger als im Februar. Gegenüber dem März 2010 ist die Arbeitslosigkeit um 19 Prozent niedriger (1.773 Personen).

„Die gute Witterung der letzten Wochen hat kräftig dazu beigetragen, dass die Arbeitslosigkeit merklich reduziert werden konnte. Dazu kommt die gute Auftragslage der Betriebe in den Außenberufen, die bereits zu etlichen Wiedereinstellungen geführt hat“, kommentiert Jutta Müller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, die neuen Arbeitsmarktzahlen. „Das ist ein Hauch von Frühling am Arbeitsmarkt, der bereits im März Einzug gehalten hat“.

„Der deutliche Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr spiegelt aber auch den anhaltenden konjunkturellen Aufschwung wider. Die Arbeitslosenzahlen sind deutlich niedriger als noch vor der Finanz- und Wirtschaftskrise“, so Jutta Müller weiter. Im März 2008 waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen knapp 1.000 Arbeitslose mehr (8.378 Personen) gemeldet.

Zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen umfasst die Unterbeschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen weitere 2.525 Personen, die sich unter anderem in Weiterbildungen oder Altersteilzeit befinden sowie Selbständige, die einen Existenzgründungszuschuss erhalten. „Mit der Ausweisung der Unterbeschäftigung wird der Arbeitsmarkt umfassend und transparent dargestellt. Zusätzlich zu den 7.396 registrierten Arbeitslosen werden auch die Personen erfasst, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches III gelten, da sie an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehmen oder sich in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus befinden“, erklärt Jutta Müller. Die Unterbeschäftigung umfasst insgesamt 9.921 Personen.

Arbeitsmarkt im Landkreis Altötting

Im Landkreis Altötting ging die Arbeitslosigkeit im März zurück. Es waren 2.367 Personen gemeldet, um 203 Personen (acht Prozent) weniger Arbeitslose als noch im Februar. 55 Prozent sind Männer, 45 Prozent Frauen. Gegenüber März 2010 ist die Anzahl der Arbeitslosen um 660 oder 22 Prozent gesunken.

Die Arbeitslosenquote im Bereich der Geschäftsstelle Altötting beträgt im März 4,0 Prozent, sie ist damit um 0,4 Prozentpunkte geringer als im Vormonat. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote noch 5,3 Prozent. Der Rückgang der Arbeitslosenquote innerhalb des letzten Jahres ist in Altötting der deutlichste im Agenturbezirk. Er ist auf die industrielle Prägung und die Exportorientierung im Landkreis zurück zu führen.

1.190 Arbeitslose waren bei der Agentur für Arbeit gemeldet, verglichen mit dem Vormonat eine Verringerung um 214 Personen (15 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat waren es 488 (29 Prozent) weniger Arbeitslose. Bei dem Jobcenter Altötting hat sich die Arbeitslosigkeit von Februar auf März um elf auf 1.177 Personen erhöht. Das waren gleichzeitig 172 Arbeitslose oder 13 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

Im März meldeten sich 581 Personen arbeitslos das waren 108 (16 Prozent) weniger als im Februar und um 147 (20 Prozent) weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Gleichzeitig konnten 783 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 34 (fünf Prozent) mehr als im Vormonat und 145 (16 Prozent) weniger als im März des letzten Jahres.

Die Stellenbestände im Landkreis Altötting sind gegenüber dem Vormonat angestiegen. Im Berichtsmonat waren 460 Stellen im Bestand, 56 oder 14 Prozent mehr als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren um 139 Stellen oder 43 Prozent mehr im Bestand.

Arbeitsmarkt im Landkreis Mühldorf

Im Landkreis Mühldorf ging die Arbeitslosigkeit im März zurück. Mit insgesamt 2.537 Arbeitslosen waren gegenüber dem Vormonat um 300 Personen (elf Prozent) weniger gemeldet. 56 Prozent sind Männer und 44 Prozent Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Rückgang der Arbeitslosen um 530 Personen (17 Prozent) zu verzeichnen.

Die Arbeitslosenquote liegt mit 4,4 Prozent um 0,5 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote im März 5,3 Prozent.

1.152 Arbeitslose waren bei der Agentur für Arbeit gemeldet, verglichen mit dem Vormonat eine Verringerung um 241 Personen (17 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat waren es 288 (20 Prozent) weniger Arbeitslose. Bei dem Jobcenter Mühldorf ist die Arbeitslosigkeit von Februar auf März um 59 Personen oder vier Prozent auf 1.385 zurückgegangen. Das waren 242 Arbeitslose (15 Prozent) weniger als noch vor einem Jahr.

Im März meldeten sich 567 Personen arbeitslos, dies waren 131 oder 19 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum März 2010 meldeten sich 217 Personen (28 Prozent) weniger arbeitslos. Gleichzeitig konnten 873 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 161 Personen oder 23 Prozent mehr als im Vormonat und 20 oder zwei Prozent weniger als im Vorjahr.

Im Landkreis Mühldorf sind 495 Stellen gemeldet. Das ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen der höchste Bestand. Zum Vormonat sind es um 29 Stellen oder sechs Prozent mehr. Verglichen mit dem Vorjahr ist dies ein Stellenzuwachs von 91 (23 Prozent).

Pressemitteilung Agentur für Arbeit Pfarrkirchen

Rubriklistenbild: © dpa

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