"Harte Tabukriterien": Windkraftplanung gestoppt

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Mühldorf/Waldkraiburg - Wegen Abstandsproblemen will der Planungsverband Südost-Oberbayern eine Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung abwarten. Die Vorstellungen gehen auseinander.

Abwarten ist angesagt: Die Mitglieder des Planungsverbandes Südost-Oberbayern haben sich geschlossen dafür entschieden, die Fortschreibung des Regionalplans Windkraft vorerst einzustellen. Eine Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung soll erst einmal abgewartet werden.

Der Abstand von Windrädern zu Wohnanlagen ist das große Problem. Die Landesregierung fordert zur Höhe des Windrads einen zehn Mal so hohen Abstand der Anlage. Beispiel: Bei einer Höhe von 100 Metern muss die Wohnanlage mindestens einen Kilometer entfernt sein. Bisher sah der Regionale Planungsverband einen Abstand von 800 Metern vor. Hauptziel ist es, die vorhandenen Flächen zu sichern.

94 Prozent der Regionsflächen seien auch deshalb für die Windkraftnutzung nicht zu gebrauchen - "wegen harter Tabukriterien oder einem zu geringen Windpotential", wie der bei der Regierung von Oberbayern für die Landes- und Regionalplanung zuständige Thomas Bauer erklärte.

Der Traunsteiner Landrat Hermann Steinmaßl sucht am 30. Januar das Gespräch mit Ministerpräsident Horst Seehofer, der seit einigen Monaten einen größeren Abstand von Windrädern zu Wohnanlagen fordert.

Den vollständigen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de oder im Mühldorfer Anzeiger.

hy/ro24

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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