Großbauprojekte in Au und Lengmoos

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Der Neubau des Auer Feuerwehrhauses liegt im Zeitplan. Es wird zusammen mit dem neuen Kinderheim errichtet und liegt rechts von der Gemeindestraßen-Durchfahrt in den zweiten Klosterhof.

Gars - Die Baustelle für das neue Kinderheim in Au und das neue Feuerwehrhaus liegen nach Architekt Johann Schmuck im Zeitrahmen - und der Kostenrahmen werde überdies eingehalten.

Die schwierigere Fundamentierung ergab allerdings Mehrkosten von 15.000 Euro. Die Feuerwehr wird etwa 100.000 Euro an Eigenleistung erbringen. Viele Ortstermine standen auf der jüngsten Sitzung des Garser Bau- und Umweltausschusses.

Mängel in der Akustik gibt es beim Saal im Auer Zehentstadel. Bei Veranstaltungen schaukele sich aufgrund der glatten Wände der Gesprächslärm bis zur Unerträglichkeit auf, so Bürgermeister Norbert Strahllechner.

Der Bauausschuss beschloss deshalb, die Firma ORG-DELTA mit einer Schallmessung und Vorschlägen zur Lärmabsorbtion unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange zu beauftragen.

Am Auer Dorfanger wird auf Antrag von Nachbarn die Reduzierung der dichten Bepflanzung erwogen. Dazu soll die Verwaltung mit Gartenfachberater Obermeier vom Landratsamt eine Ortseinsicht vornehmen und dann entsprechend weiter verfahren.

Anlieger der "Saudobl-Straße" oberhalb Gars möchten die Gemeindestraße Saudobl-Binstein an der unübersichtlichen Stelle beim Abzweig Sachsenöd nach Verfüllung und Verrohrung des vorhandenen Grabens verbreitern lassen. Die Untere Naturschutzbehörde ist gegen solche Baumaßnahmen. Der Bürgermeister wird nun mit den Grundstücksanliegern wegen einer besseren Freimachung des Lichtraumprofils und möglicher weiterer Maßnahmen sprechen, der Bauausschuss fasste keine Beschlüsse.

In Lengmoos sprach man mit den Ortsvereinen die von Architekt Maier aus Stierberg erstellten Kostenschätzungen zum Dorfhaus und mögliche Eigenleistungen durch. Die Sanierung des bestehenden Gebäudes käme auf 110.000 Euro, mit Anbau beträgt die Kostenschätzung 270.000 Euro.

Im Friedhof Gars ging es dann noch um die Erstellung einer neuen Urnenwand oder eine Erweiterung der bestehenden. Man entschloss sich dazu, die Zwischenräume in der bestehenden Anlage durch die Firma Schwarzenbeck, die die Urnenwand hergestellt hat, mit zwölf weiteren Urnennischen füllen zu lassen und dazu Gespräche zu führen.

ba/Mühldorfer Anzeiger

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