Der Frust der Pendler

Mühldorf/München - 25 Bürgerinnen und Bürger aus Mühldorf und Altötting wollten im Landtag Politik hautnah miterleben. Anschließend wurde in einer Diskussionsrunde über einen möglichen Schienenausbau gesprochen.

Nach einer Hausführung durch das Gebäude, verfolgten die aus Mühldorf stammenden Gewerkschafter der Transnet und die Mitglieder des SPD-Unterbezirks Altötting eine Plenumssitzung von der Besuchertribüne aus. So mancher war überrascht, wie ruppig es auf dem politischen Parkett zugeht, wenn die Parteien um ihre Ziele kämpfen.

Im Anschluss empfing Diana Stachowitz die Besucher im Sitzungssaal zu einer Diskussionsrunde. Den Mühldorfer Gewerkschaftern lag vor allem der Schienenausbau nach München am Herzen, schließlich müssen fast jeden Tag bis zu 20.000 Pendler Richtung München fahren. Diana Stachowitz zeigte Verständnis für den Frust der Mühldorfer, schließlich habe sie selbst einige Jahre in Mühldorf gelebt: "In Bayern wurden Investitionen in Verkehrsprojekte systematisch über die Jahre verschleppt. Hier gibt es einen Investitionsstau. Doch die Lage sieht schlecht aus, denn es muss gespart werden." Mit der milliardenschweren Rettung der Bayerischen Landesbank klaffe ein riesiges Loch in der Haushaltskasse. Trotzdem bot die Landtagsabgeordnete den Besuchern an, eine parlamentarische Anfrage an den Bayerischen Verkehrsminister Martin Zeil zu stellen um das Problem wieder in den Fokus zu rücken.

Beim anschließenden Abendessen in der hauseigenen Landtagsgaststätte blieb noch genügend Zeit persönlich mit Diana Stachowitz und Hans-Ulrich Pfaffmann ins Gespräch zu kommen.

re/Mühldorfer-Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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