Frauen-Union: "Mehr Frauen in die Politik"

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Die neu gewählte Vorstandschaft der Kreis-Frauen-Union (von links): Inge Schnabl, Charlotte Conrad, Julia Bartz, Vorsitzende Ilse Preisinger-Sontag, Heike Perzelmeier, Lotte Walther, Angelika Deißenböck und Ursula Angermann.

Mühldorf/Ampfing - Auf der Kreisdelegiertenversammlung der Frauen-Union in Ampfing wurde Ilse Preisinger-Sontag als Vorsitzende bestätigt. Auch sie würde gern mehr Frauen in der Politik sehen.

In ihrem Tätigkeitsbericht blickte die alte und neue Vorsitzende Ilse Preisinger-Sontag zunächst auf zahlreiche Veranstaltungen zurück. Schatzmeisterin Inge Schnabl berichtete von Mehrausgaben, die sich mit einem Minus in Höhe von 572 Euro in der Kasse bemerkbar machen.

Die anstehenden Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Ilse Preisinger-Sontag wurde im Amt als Vorsitzende für weitere zwei Jahre bestätigt. Zu ihren Stellvertreterinnen wurden Charlotte Conrad, Heike Perzelmeier, Julia Bartz und Lotte Walther ins Amt berufen. Schatzmeisterin bleibt Inge Schnabl. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Angelika Deißenböck sowie Ursula Angermann.

Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber stellte im Anschluss seinen Alltag als Minister vor, der Arbeitszeiten von 6.30 bis 23 Uhr mit sich bringt. "Dieser lange Arbeitstag ist für den Landkreis von Nachteil, da ich für viele Veranstaltungen leider nicht immer zur Verfügung stehen kann, machte Huber deutlich. Der Vorteil: Belange des Kreises kann Dr. Huber gleich an erster Stelle vorbringen. In seinem Schlusswort dankte er der FU für die gute Zusammenarbeit und wünschte der neuen Vorstandschaft viel Glück.

CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer berichtete über die Themen, die derzeit den Bundestag beschäftigen. Aus seiner Sicht habe Deutschland die Wirtschaftskrise gut gemeistert. Mit rund 40 Millionen Beschäftigten gebe es in Deutschland so viele Arbeitskräfte wie noch nie.

Darüber hinaus hofft Mayer, dass der Koalitionspartner FDP "wieder auf den Pfad der Tugend zurückfindet. Denn mit so einem Partner zu regieren, ist nicht immer einfach".

Es gebe sehr viele Ereignisse, so Mayer, die momentan die Politik belasten: Von der Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten über den Atomausstieg bis hin zur Stabilität des Euros. In der Region steht für Stephan Mayer der zweigleisige Bahnausbau und die Fertigstellung der A94 ganz oben auf der Agenda. Gerne würde Mayer auch mehr Frauen in der Politik sehen. "Die CSU sei gut beraten mit starken Frauen in der Politik zu arbeiten", sagte der Bundestagsabgeordnete. In diesem Punkt stimmte auch Landrat Georg Huber zu. "Wir haben damit hier auch die besten Erfahrungen gemacht."

In ihrem Ausblick auf das kommende Jahr ging Ilse Preisinger-Sontag auf viele Aktivitäten der Kreis-Frauen- Union und der einzelnen CSU-Ortsverbände ein.

stn/Mühldorfer Anzeiger

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