Fliegl-Baustelle: Arbeiten im Zeitplan

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Während die Arbeiten am Gebäude weitgehend beendet sind, steht jetzt die Einrichtung der Hallen an, berichtet Josef Fliegl.

Mühldorf - Die Arbeiten an der Fliegl-Baustelle im Mühldorfer Norden laufen derzeit auf Hochtouren. Das 20-Millionen-Projekt liegt, so Josef Fliegl, im Zeitplan.

Im Winter 2012 soll der Umzug nach Mühldorf stattfinden. Die Hülle des 380 Meter langen und 200 Meter breiten Fabrikationsgebäudes ist fast fertig. Noch stehen die Stahlbetonträger in der leeren Halle, die aufgrund ihrer Größe einen Eindruck von dem gewaltigen Komplex vermittelt. Die derzeit dort arbeitenden Firmen können ungehindert mit ihren Autos zu den jeweiligen Arbeitsstellen in der Halle fahren.

Mit Hochdruck wird derzeit am Hochregallager gebaut. Dieses Lager ist 96 Meter lang, 38 Meter breit und 27 Meter hoch. Bereits im Frühjahr kommenden Jahres soll es fertig werden. "Wir wollen im März damit beginnen, das Lager zu bestücken. Dies ist eine der vielen Vorarbeiten, die wir für den Umzug in Angriff nehmen", erklärte Firmenchef Josef Fliegl.

Alles im grünen Bereich: Im Winter des nächsten Jahres will Fliegl in den Neubau in Mühldorf einziehen.

Der Schwerpunkt im kommenden Herbst und Winter liegt im Innenausbau der Montagehalle. Die neue Lackiererei wird in diesem Zeitraum eingebaut. Auch die Montagelinie soll fertig gestellt werden, ebenso die noch notwendigen Betonarbeiten, die in der dann abgeschlossenen Halle durchgeführt werden können. Dazu müssen noch einige Hallentore geliefert werden, aber Fliegl ist zuversichtlich, dass die Tore püntklich eintreffen.

"Wir sind zur Zeit mit dem Dach- und Elektroausbau der Fertigungshalle beschäftigt. Auch die Vorarbeiten für die Fertigungslinie werden in Angriff genommen."

Als Nächstes soll dann das Büro für die Montagehalle ausgebaut werden. Das neue Verwaltungsgebäude und die Ausstellungshalle werden im kommenden Frühjahr in Angriff genommen. "Auch in diesen Bereichen sind wir im Zeitplan", betonte der Juniorchef.

Im Winter 2012 wollen dann die Fliegl-Agrartechnik und der Fahrzeug- und Maschinenbau Fliegl komplett umziehen. Josef Fliegl weiß, dass dies eine gewaltige Kraftanstrengung sein wird. "Wir sind schon am Planen, aber wie es dann genau laufen wird, das wird sich zeigen."

Auf dem rund 30 Hektar großen Grundstück hat sich in den letzten Monaten viel getan. Wenn alles ferig ist, werden 250 bis 300 Mitarbeiter, darunter rund 60 Auszubildende, für die Firmengruppe Fliegl in Mühldorf tätig sein und Geräte der Agrar- und Fahrzeugtechnik produzieren.

Insgesamt wird das Bauvorhaben beim Endausbau rund 900 000 Kubikmeter umbauten Raum aufweisen. In dem Komplex soll ein Energiemix zur Anwendung kommen. Geplant sind eine Nutzung aus Bodenwärme und der Bau eines Blockheizkraftwerkes.

sb/Mühldorfer-Anzeiger

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