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Mehrere Personen nach Großeinsatz in Mühldorf in Klinik

„Weil die Stromrechnung so teuer ist“: Mann (50) heizt Wohnung mit Holzkohlegrill

Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Mühldorf
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Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Mühldorf.

Mühldorf – Zu einem Großeinsatz von Rettungskräften kam es in der Nacht auf Sonntag (25. September) im Stadtgebiet von Mühldorf. Der Grund ist unfassbar. Die Polizei hat nun weitere Details bekannt gegeben.

Update, 15.10 Uhr - Fotos vom Ort des Geschehens

Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer

Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer
Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer  © fib/Eß
Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer
Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer  © fib/Eß
Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer
Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer  © fib/Eß
Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer
Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer  © fib/Eß
Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer
Vergiftung nach Holzkohlegrill-Betrieb im Wohnzimmer  © fib/Eß

Update, 13.25 Uhr - Polizei veröffentlicht weitere Details

Um kurz nach 1 Uhr morgens hatte ein 50-Jähriger am Sonntagmorgen (25. September) die Notrufnummer der Integrierten Leitstelle gewählt und dort mitgeteilt, dass er seine Ehefrau, die über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle geklagt hatte, in ein Krankenhaus gebracht hatte. Sein Neffe würde jetzt bewusstlos in der Wohnung liegen.  

Beim Eintreffen des Rettungsdienstes an dem Wohnanwesen in der Eichkapellenstraße löste beim Betreten der Wohnung ein CO-Warngerät der Einsatzkräfte Alarm aus, weshalb bezüglich der bewusstlosen Person von einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ausgegangen werden konnte. Der 34-Jährige wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die nachalarmierten Helfer der Feuerwehr stellten am Einsatzort mit ihren Messgeräten vor und insbesondere in dem Wohnhaus eine hohe CO-Konzentration fest, die durch ein Belüften des Gebäudes beseitigt werden konnte. 

Als Ursache für die hohe Konzentration des lebensgefährlichen Gases wurde von der Feuerwehr ein Holzkohlegrill festgestellt, der im Wohnzimmer der Wohnung betrieben worden war. Der Wohnungsinhaber räumte auch später gegenüber der Polizei ein, dass er diesen „zum Heizen benutzt habe, weil die Stromrechnung so teuer sei.“ Der 50-Jährige wurde vorsorglich zur Untersuchung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird jetzt von Seiten der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Zum Glück befinden sich die beiden Geschädigten nach Auskunft der Ärzte in keinem kritischen Gesundheitszustand.

Warnhinweis der Polizei: Die Polizei warnt dringend davor, Holzkohle- oder Gasgrills in geschlossenen Räumen zu betreiben! Innerhalb kurzer Zeit verbreiten sich Verbrennungsgase wie das unsichtbare und geruchslose Kohlenmonoxid unbemerkt in den Räumen, verdrängen die Atemluft und führen zu Lebensgefahr für Menschen!

Die Erstmeldung:

Die genauen Hintergründe sind bislang unklar. Laut Informationen von vor Ort sollen mehrere Personen – wie viele genau, ist derzeit nicht bekannt – eine CO-Gas-Vergiftung erlitten haben. Diese Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Gründe für den Gasaustritt sind bislang nicht bekannt.

Auf Anfrage von innsalzach24.de verwies die Polizeiinspektion Mühldorf auf die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, welche voraussichtlich am Montag (26. September) eine Pressemitteilung zu dem Fall herausgeben wird.

fib/Eß, mw

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