ODU erweitert Firmengelände

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Die Firma ODU investiert weiter in den Standort Mühldorf. Eine neue Betriebsstätte soll am bestehenden Firmensitz entstehen.

Mühldorf - Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung die Grundlagen für die Erweiterung des Firmengeländes der Firma ODU gelegt. Der Flächen- und Bebauungsplan wurde auf den Weg gebracht.

Die Firma ODU will ihr Firmengelände im Mühldorfer Osten erweitern. Dazu ist eine Änderung des Flächen- und Bebauungsplans "Am Klärwerk" erforderlich.

Die Planungen für dieses Gebiet umfassen auch den Hochwasserschutz am Inn. Bürgermeister Günther Knoblauch will das Verfahren für diese Erweiterung zügig durchführen. "Die Firma ODU ist der größte Arbeitgeber in der Stadt und hat unsere Unterstützung verdient. Wir werden alles ausschöpfen, um schnell zur Baugenehmigung zu kommen. Die Sicherung der Arbeitsplätze steht dabei an erster Stelle", erklärte der Bürgermeister. SPD-Fraktionsvorstzende Marianne Zollner unterstützte diese Vorgehensweise. "Die SPD-Fraktion wird dem zustimmen, denn ODU ist der größte Arbeitgeber in der Stadt Mühldorf und diese Erweiterung sichert den Standort Mühldorf für weitere Jahre", erklärte Zollner.

Grünen-Stadtrat Dr. Georg Gafus bezeichnete die Ansiedlung der Firma ODU in diesem hochwassergefährdeten Bereich als "Fehler, den der frühere Stadtrat gemacht habe". "Wenn sich die Firma noch mehr erweitern will, dann ist kein Platz mehr", stellte Dr. Gafus fest. Er wollte von Bürgermeister Günther Knoblauch wissen, was eine komplette Verlagerung der Firma ODU kosten würde. "Das kann ich nicht sagen und ist auch nicht unsere Aufgabe. Mühldorf wurde vor 1100 Jahren auch in einem Hochwassergebiet gebaut und ich bin froh darüber, denn sonst wären wir heute nicht da", entgegnete der Bürgermeister.

Der Stadtrat stimmte der Änderung des Flächen- und Bebauungsplans "Am Klärwerk" ohne Gegenstimme zu.

Ebenfalls einstimmig wurde die Änderung des Bebauungsplans "Eichfeld IV" vom Stadtrat beschlossen. Statt der vorgesehenen Reihenhaus-Bebauung sollen drei Geschossbauten mit einer Garagen/Carportzeile und mehreren Besucherstellplätzen errichtet werden. Insgesamt sind 16 Wohneinheiten geplant. Die ostseitig vorgesehenen Einfamilien- und Doppelhäuser sollen geringfügig anders situiert werden. Zudem soll bei den Geschossbauten und den Einfamilien- und Doppelhäusern eine größere Wahlfreiheit in der Dachführung gestattet werden.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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