Landrat weiter für Erstaufnahme

Asyl-Erstaufnahme in der Stadt Mühldorf?

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Landrat Georg Huber

Mühldorf - Landrat Georg Huber setzt sich weiter für eine Erstaufnahme im Landkreis ein. Als Standort für eine solche Einrichtung käme die Kreisstadt in Frage.

Der Kingdom Parc fungiert nur noch bis 31. Dezember als Notunterkunft für Asylbewerber. Auf die Kreisstadt könnte allerdings eine dauerhafte Erstaufnahmeeinrichtung zukommen. Landrat Georg Huber hält weiterhin an der Schaffung einer Erstaufnahme im Landkreis fest: "Zur Zeit laufen intensive Verhandlungen, damit ein solches Erstaufnahmelager realisiert werden kann", sagte Huber gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger. Nach Informationen der Zeitung würde eine solche Einrichtung in der Stadt Mühldorf entstehen. Damit wäre eine Erstaufnahme im BFZ Peters in Waldkraiburg endgültig vom Tisch. Die Stadt Waldkraiburg hatte sich in einer Stellungnahme klar gegen eine solche Einrichtung ausgesprochen, weshalb die Regierung von Oberbayern die Planungen für eine Erstaufnahme im BFZ stoppte.

Für den Landkreis und die Gemeinden hätte eine Erstaufnahme mehrere Vorteile. Die Flüchtlinge in Erstaufnahmelagern bleiben in der Regel nur wenige Wochen an dem Standort und werden danach bundesweit in Unterkünfte gebracht. Landkreise mit einer Erstaufnahme müssten keine weiteren Flüchtlinge stationär unterbringen. Dies hätte auch zur Folge, dass weitere Kosten wie für Sozialausgaben, Kindergarten- und Schulplätze sowie Integrations-Aufwendungen nicht erbracht werden müssten.

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bla/redis24; sb/Mühldorfer Anzeiger

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