Sophie Voit tritt für die Grünen an

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Freude über einen gelungenen Wahlkampfauftakt bei den Grünen. Von links: Rainer Stöger, Sophie Voit, Monika Pfrienber und Peter Uldahl.

Erharting - Mit der 58-jährigen Burghauserin Sophie Voit treten die Grünen in den Landkreisen Mühldorf und Altötting im kommenden Bundestagswahlkampf an.

Mit 19:1 Stimmen wurde Sophie Voit im Landgasthof Pauli-Wirt von den Mitgliedern der beiden Grünen-Kreisverbände Mühldorf und Altötting als Direktkandidatin für den Bundestagswahlkampf nominiert.

Nach den Worten von Grünen-Kreissprecher Rainer Stöger ist die Zeit für einen Wechsel in Berlin reif. Bundestagsabgeordnete Beate Walter Rosenheimer kritisierte, dass die derzeitige Bundesregierung nur auf Wachstum setze und die Nachaltigkeit und ökologische Ausrichtung der Politik völlig außer Acht lasse.

Peter Uldahl warf dem "CSU-Kümmererduo Huber und Maier" vor, dass sie beim Bahnausbau vor den Wahlen immer Versprechen abgeben würden, diese nach der Wahl aber nicht einhalten.

Sophie Voit will im Wahlkampf die Bereiche Heimat, Bürgerbeteiligung und die Energiewende thematisieren. "Heimat ist für mich ein vielfältiger und bunter Ort, den wir Grünen mitgestalten wollen", sagte Voit. Sie sieht eine große Chance bei den kommenden Landtags- und Bundestagswahlen, einen Wechsel in Berlin und München herbeizuführen. Sie sprach sich für eine stärkere Beteiligung der Bürger an den politischen Entscheidungen aus.

Die Mutter zweier Söhne forderte die Umsetzung der Energiewende, die mit Kreativität gestaltet werden sollte. Sie sprach sich gegen einen weiteren Ausbau der Wasserkraft an der Salzach aus.

"Wir wollen die Diskussion mit den anderen Parteien und laden sie dazu ein", betonte Voit.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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